„Die Jungs sind begeistert“: Ex-Nationalspieler zurück bei Heimatverein Rott

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Packen wir‘s an: (von links) Trainer Andreas Görlitz, Fußballerchef Michael Welzmiller und Co-Trainer Uwe Hoy. © Roland Halmel

Einst bei 1860 und beim FC Bayern, nun zurück in seiner Heimat: Andreas Görlitz übernimmt das Traineramt beim A-Klassisten TSV Rott.

Lange Zeit lag der TSV Rott in der A-Klasse 8 in der vergangenen Saison auf Meisterkurs. Auf der Zielgeraden schwächelte der Kreisklassen-Absteiger jedoch, so dass Hohenpeißenberg noch vorbeizog und sich den Titel sicherte. Auch die zusätzliche Aufstiegschance in der Relegation verspielten die Rotter, beide Partien gegen Hofstetten gingen verloren.

Das Relegations-Rückspiel vor 500 Zuschauern in der Lechrain-Gemeinde war gleichzeitig auch die Abschiedspartie für Coach Pascal Jaensch. Der 44-jährige, der vor zwei Jahren aus Böbing nach Rott gekommen war, beendete aus beruflichen Gründen sein Engagement beim A-Klassisten. „Ich bin zukünftig noch mehr unterwegs und kann so keinen geregelten Trainingsbetrieb sicherstellen“, erklärte Jaensch.

Ex-Löwe und Bayern-Spieler Andreas Görlitz übernimmt bei Heimatverein

Bei der Suche nach einem neuen Trainer wurde der TSV nun im eigenen Ort fündig. Andreas Görlitz, der frühere Profi, der 104 Spiele für den FC Bayern, den TSV 1860 München und dem Karlsruher SC absolvierte und der auch zwei Länderspiele bestritt, wird die Rotter in der kommenden Saison trainieren. „Wir freuen uns riesig, dass uns Andy zugesagt hat“, war TSV-Fußballerchef Michael Welzmiller nach der Einigung mit dem Lokalmatadoren völlig aus dem Häuschen. „Das wird der Mannschaft einen riesigen Schub geben, die Jungs sind alle begeistert, von einem so hochkarätigen früheren Spieler trainiert zu werden“, ergänzte Welzmiller nach dem Personalcoup.

„Mir ist es wichtig, dass alle Spaß am Fußball haben“, erklärte Görlitz, der die Mannschaft nicht allein coachen wird, seine Maxime. Uwe Hoy, der das Team vor zehn Jahren schon einmal betreute und der danach andere Teams aus der Region trainierte, wird den ehemaligen Profi als Co-Trainer unterstützen. „Uwe kennt die Liga und die Mannschaft, das ist sehr wichtig“, urteilte Görlitz. „Ich musste nicht lange überlegen. So eine Chance, zusammen mit Andy ein Team zu betreuen, muss man einfach nutzen“, bekannte Hoy.

„Ich muss die Jungs jetzt erst einmal kennenlernen, aber das wird mit Unterstützung von Uwe sehr einfach.“

„Ich muss die Jungs jetzt erst einmal kennenlernen, aber das wird mit Unterstützung von Uwe sehr einfach“, erläuterte der 43-jährige Ex-Profi Görlitz, der nach dem Ende seiner aktiven Karriere ins Musikgeschäft einstieg, dem er auch treu bleiben wird. „Dann müssen wir schauen, dass die konditionellen Grundlagen geschaffen werden,“ kündigte Görlitz viele schweißtreibende Einheiten für seine neue Truppe an. „Das wird aber hauptsächlich auf dem Platz und in Spielformen passieren“, gab er gleichzeitig Entwarnung. Läufe auf den Rotter Kalvarienberg mit dem Medizinball in der Hand, wie es einige Spieler schon befürchtet hatten, wird es unter Görlitz nicht geben.

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