Lilly Samanski: Starke Platzierung, leiser Frust

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Skeptische Blicke: Lilly Samanski schleuderte sich bei der DM in Dresden in die Top 5 der deutschen Hochspringerinnen, doch mit der erreichten Höhe war sie nicht zufrieden. © IMAGO/Sven Beyrich/SPP

Die Stabhochspringerin aus Kirchasch wird Fünfte bei der DM – und sieht dennoch Luft nach oben.

Kirchasch/Dresden - Lilly Samanski gehört jetzt zu den Top Fünf der deutschen Stabhochspringerinnen, doch völlig happy war sie nach dem Wettkampf am Wochenende dennoch nicht. Denn sie ist sich sicher: Da wäre noch mehr drin gewesen.

Die Kirchascherin landete die Kirchascherin bei den deutschen Meisterschaften im Heinz-Steyer-Stadion in Dresden auf Rang fünf. „Die Platzierung ist eigentlich ganz gut“, meint Samanski. „Ich war als Sechsbeste gemeldet, von daher bin ich auf jeden Fall im Soll.“

In Sachen Höhe blieb sie allerdings hinter den eigenen Erwartungen zurück, denn eine Woche zuvor war sie in Ingolstadt noch über 4,10 Meter gesprungen – ein Wert, der in Wattenscheid sogar für Bronze gereicht hätte.

„Ich habe dort gespürt, dass noch mehr drin ist. Deshalb war es ein bisschen ärgerlich, dass ich das an dem Tag nicht abrufen konnte“, sagt sie. Der Titel ging mit 4,20 Meter weg – eine Marke, die für Samanski in diesem Jahr durchaus erreichbar gewesen wäre. Schließlich ist ihre Bestweite 4,21m.

Trotzdem überwiegt für die 20-Jährige, die einst beim TSV Erding begonnen hat und nun für den TSV Gräfelfing startet, das Positive: „Es war auf jeden Fall eine richtig coole Erfahrung und eine tolle Atmosphäre im Stadion. Die Zuschauer waren echt top – es war sehr aufregend, vor so vielen Menschen zu springen. Das war für mich auch eine ganz neue Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin.“

Neben dem sportlichen Geschehen hatte Samanski auch Gelegenheit, ein wenig über den Tellerrand zu blicken – zumindest kurz: „Am Wettkampftag bin ich noch ein bisschen durch Dresden gegangen. Da fanden ja auch andere Wettbewerbe wie Klettern oder 3x3-Basketball statt, die man direkt in der Stadt erleben konnte. Für mehr reichte die Zeit leider nicht, doch allein die Teilnahme an den Meisterschaften bei den Frauen war ja für mich schon ein großer Schritt.“

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