Nach Angaben des Rostocker Oberstaatsanwalts Harald Nowack ist inzwischen bekannt, welche Waffe beim Mord am achtjährigen Fabian eingesetzt wurde. Aus ermittlungstechnischen Gründen werden aber keine weiteren Informationen dazu verbreitet.
Währenddessen sickern immer mehr Details zur Vergangenheit der festgenommenen Verdächtigen durch. Wie die "Bild" am Mittwoch berichtet, soll Gina H. nach dem Tod ihres Pferdes versucht haben, den Kadaver des Tieres eigenständig zu verbrennen. Während einer Kutschfahrt im vergangenen Sommer sei ihre braune Stute "Tiffy" bei großer Hitze zusammengebrochen und gestorben.
Anschließend soll sie versucht haben, den Kadaver zu verbrennen und in ihrem Garten zu vergraben - in Deutschland ist das strikt untersagt. Das Veterinär- und Lebensmittelamt des Landkreises Rostock bestätigte den Vorfall gegenüber "Bild". "Weitere Angaben zu dem Sachverhalt können derzeit nicht gemacht werden, da es sich hierbei um ein laufendes Verwaltungsverfahren handelt", sagte eine Behördensprecherin zu "Bild".
Wenn größere Haustiere oder Pferde sterben, werden sie in der Regel entweder zu einer Tierkörperbeseitigungsanlage gebracht oder in einem Tierkrematorium eingeäschert. Beide Optionen sind mit Kosten verbunden, die meist mehrere Hundert Euro betragen.
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