Drei Schwerverletzte und ausgebranntes Auto auf A99 bei Ismaning

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Von Hund abgelenkt: Stundenlange Sperrung nach schwerem Unfall auf A99

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Unfall auf der A99 (Symbolbild) © Stefan Puchner

Abgelenkt von seinem Hund, ist ein Autofahrer am Dienstag um 2 Uhr morgens auf der A99 bei Ismaning mit seinem Skoda ungebremst auf den Vordermann aufgefahren. Der Skoda fing sofort Feuer.

Ismaning – Am Dienstag, 12. August, gegen 2 Uhr kam es auf der A99 in Fahrtrichtung Autobahndreieck Süd-West rund drei Kilometer vor dem Autobahnkreuz München Nord zu einem schweren Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Skoda aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald fuhr mit hoher Geschwindigkeit nahezu ungebremst auf einen vorausfahrenden österreichischen Renault auf, der mit drei Personen besetzt war. Nach ersten Erkenntnissen war der 33-jährige Skoda-Fahrer durch seinen Hund kurz abgelenkt und nahm das vorausfahrende Fahrzeug zu spät wahr, meldet die Autobahnpolizei Hohenbrunn.

Skoda gerät sofort in Brand – Renault überschlägt sich mehrfach

Der Skoda geriet durch die Wucht des Aufpralls sofort in Brand und brannte vollständig aus. Das vorausfahrende Fahrzeug, besetzt mit Personen im Alter von 47, 26 und 15 Jahren, überschlug sich durch die Wucht des Zusammenpralls mehrfach und kam schließlich auf der Fahrzeugseite zum Liegen.

Alle drei Insassen des Renault schwer verletzt

Zwei der drei Insassen mussten von der Feuerwehr mit Rettungsspreizer und -schere aus dem Fahrzeug befreit werden. Alle drei Personen erlitten schwere Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung am Unfallort in umliegende Kliniken gebracht. Auch der Fahrer des auffahrenden Fahrzeugs wurde medizinisch versorgt, allerdings nicht stationär untergebracht.

Die zwei rechten Fahrstreifen plus Seitenstreifen sieben Stunden lang gesperrt

An der Unfallstelle wurden für rund sieben Stunden die zwei rechten Fahrstreifen inklusive des Seitenstreifens gesperrt. Zahlreiche Kräfte der umliegenden Feuerwehren sowie Einheiten der Polizei aus mehreren umliegenden Dienststellen waren vor Ort. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Unterföhring mit 20 und Ismaning mit 25 Kräften. Auch die Autobahnmeisterei unterstützte bei der Absicherung und Reinigung der Unfallstelle.

Rund 70 000 Euro Schaden

Ein unabhängiger Gutachter wurde hinzugezogen um die Spurenlage zu dokumentieren und das Geschehen fachlich zu bewerten. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 70 000 Euro.

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