Großeinsatz am Bergfeldsee: Dutzende Kräfte suchen nach Notruf Gewässer ab

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Großeinsatz zum Sonnenuntergang: Am Poinger Bergfeldsee wurde am Mittwoch eine Notrufsäule betätigt. Die Wasserwacht suchte daraufhin den See ab. © Polizei Poing

Als am Mittwoch, 11. Juni, die Notrufsäule am Ufer des Poinger Bergfeldsees betätigt wird und die Polizei dann auch noch einen verlassenen Badeplatz findet, kommt es zu einem Großaufgebot an dem beliebten Gewässer. Am Ende können die Retter jedoch Entwarnung geben.

Poing – Zu einem Großeinsatz kam es am Mittwochabend am Poinger Bergfeldsee. Wie die Polizei mitteilt, wurde gegen 20.49 Uhr die Notrufsäule am Ufer des Badesees betätigt. Da ein Sprachkontakt nicht erwidert wurde, musste von einer unklaren Notsituation ausgegangen werden.

Polizei findet verlassenen Badeplatz – Wasserrettung sucht See ab

Ein Rettungswagen und eine Polizeistreife wurden daher zunächst einmal zum Einsatzort alarmiert. Eine dortige Befragung der Badegäste brachte keine Beobachtungen. Allerdings fanden die Beamten einen verlassenen Badeplatz mit leerem Handtuch, wobei im Wasser kein Schwimmer zu sehen war. Es folgte die Nachalarmierung der BRK Wasserwacht München Ost und der Wasserwacht Finsing.

Zeitgleich kam eine Gruppe Jugendlicher auf die Polizisten zu und gab an, dass ein Bruder von einem Jungen das Handtuch vergessen hatte. Ein anderer jugendlicher Mitteiler informierte unabhängig davon, dass er kurz zuvor Hilfeschreie eines Kindes aus dem Wasser wahrgenommen hätte. Eine intensive Absuche des Sees mit Motorrettungsboot und Sonar-Technik, als auch mit einer Drohne aus der Luft, brachten kein Ergebnis. Die Suche wurde daher beendet.

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Beamte gehen von Notrufmissbrauch aus

Da die Notrufsäule manuell betätigt wurde, gehen die Beamten jetzt von einem mutwilligen Notrufmissbrauch aus. Eine entsprechende Anzeige gegen Unbekannt läuft. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, Hinweise an (08121)  9917-0. Im abendlichen Einsatz waren zudem die Feuerwehr Poing, der First Responder der BRK Bereitschaft, der Einsatzleiter der Wasserrettung München, die Kreisbrandinspektion Ebersberg und ein Notarztfahrzeug der Berufsfeuerwehr München.

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