„Aus dem Dach schlugen die Flammen“: Großbrand auf Bauernhof in Oberbayern – 500.000 Euro Schaden
Der Dachstuhl des Anwesens in Oberbayern stand in Vollbrand. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig retten. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.
Königsdorf – Es war früh am Morgen, als die dunkle Rauchsäule schon hunderte Meter weit zu sehen war. Am Samstagmorgen (3. Januar) brannte in Königsdorf ein Bauernhof. Im landwirtschaftlichen Anwesen brach ein Feuer im Dachstuhl aus. Viele Retter eilten schnell zum Unglücksort. Verletzt wurde niemand, aber der Sachschaden ist immens.
Flammen schlagen aus dem Bauernhof
Um 7.25 Uhr ging der Notruf in Weilheim ein. Ein Dachstuhl brannte in Zellwies, einem kleinen Weiler von Königsdorf, ein paar Kilometer südlich vom Ortszentrum. Feuerwehren aus Königsdorf, Schönrain und Oberbuchen wurden sofort alarmiert. „Bereits auf der Anfahrt der Rettungs- und Einsatzkräfte war aus der Ferne eine deutliche Rauchwolke sichtbar“, erklärt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Vor Ort sahen sie das ganze Ausmaß: Der Dachstuhl des Wohnhauses stand bereits in Vollbrand. „Aus dem Giebelbereich schlugen bereits die Flammen.“
Kripo ermittelt zu Brandursache
Die alarmierten Feuerwehren leisteten ganze Arbeit: Sie konnten verhindern, dass sich das Feuer noch weiter ausbreitet. Die Einsatzkräfte löschten den Brand zügig. Zu dem Zeitpunkt waren keine Menschen mehr im Gebäude. „Die Bewohner des Anwesens konnten sich rechtzeitig und unverletzt in Sicherheit bringen“, bilanziert die Polizei. Auch die Tiere, die auf dem Hof gehalten werden, blieben unverletzt. Der Sachschaden ist jedoch immens: Die Polizei geht von einem Schaden in Höhe von etwa einer halben Million Euro aus.
Die Polizeiinspektionen Geretsried und Wolfratshausen waren vor Ort. Sie kümmerten sich um die ersten Ermittlungen zum verheerenden Feuer. Noch am Brandort kam die Ablösung dazu: Die Kriminalpolizei Weilheim führt nun die Ermittlungen und Untersuchungen. Die Kriminalbeamten suchen nach der Ursache für den Brand. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd schreibt, liegen allerdings keinerlei Hinweise auf eine fahrlässige oder eine vorsätzliche Brandstiftung vor.