Staatsanwaltschaft will Teil der Vorwürfe gegen Ex-RAF-Terroristin Klette fallenlassen

Damit könnte der Prozess deutlich früher enden als bislang geplant.

In ihrem Antrag auf vorläufige Einstellung, den sie an diesem Mittwoch stellte, schlägt die Anklagebehörde vor, das Verfahren in Bezug auf die Raubüberfälle in Löhne, Celle, Stade, Elmshorn und Northeim nicht weiterzuführen, berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Insbesondere solle damit „weiteren Geschädigten eine Zeugenaussage erspart“ werden, heißt es zur Begründung.

Das Gericht will in der kommenden Woche über den Antrag entscheiden, eine Zustimmung gilt als wahrscheinlich. Insgesamt steht die 67-Jährige wegen 13 Überfällen auf Geldtransporter und Supermärkte vor Gericht.