Die Arbeiten im Dachauer Familienbad verzögern sich. Die Stadtwerke hoffen, Kleinkinder- und Nichtschwimmerbecken Pfingsten zu öffnen.
Seit einigen Tagen ist das Familienbad wieder geöffnet – Schwimmer- und Springerbecken stehen allen Badegästen zur Verfügung. Das Kleinkinder- und das Nichtschwimmerbecken können voraussichtlich erst Anfang Juni wieder genutzt werden. Dies haben die Stadtwerke Dachau als Betreiber des Familienbads nun mitgeteilt.
Hintergrund ist ein laut Stadtwerke „unerwarteter technischer Rückschlag“: Nachdem die defekten Pumpen repariert und wieder eingebaut worden seien, „traten im Rahmen der abschließenden Funktionstests neue Schäden auf“. Um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit langfristig gewährleisten zu können, hätten die Pumpen erneut zur Revision gegeben und grundlegend inspiziert werden müssen.
„Auch wenn wir hoffen, dass die Technik in den kommenden Tagen wieder einwandfrei läuft, reicht das allein nicht aus“, erläutert Johanna Reiner, Abteilungsleiterin Bäder bei den Stadtwerken. Bevor in den Becken wieder geplanscht, getobt und geschwommen werden dürfe, müsse das Wasser mikrobiologisch analysiert und die Wasserwerte vom Gesundheitsamt geprüft werden. Diese Beprobungen und Auswertungen, so Reiner, dienen der Sicherstellung der Wasserqualität und damit der Gesundheit aller Badegäste – insbesondere der Kleinsten. Reiner zufolge nimmt „dieses Verfahren erfahrungsgemäß mehrere Tage in Anspruch“.
Allzu lange dürften die Arbeiten aber nicht mehr dauern: „Wir wissen, wie sehr sich gerade Familien mit Kindern auf das Planschbecken und das Nichtschwimmerbecken freuen – insbesondere an warmen Sommertagen. Deshalb arbeiten wir mit Hochdruck daran, dass beide Becken zu Beginn der Pfingstferien wieder geöffnet werden können“, so Bäderchefin Reiner.
Als kleine Entschädigung für die Wartezeit planen die Stadtwerke laut ihrer Pressemitteilung zudem, ergänzende Angebote für Kinder und Jugendliche auf die Beine zu stellen. Reiner verspricht: „Sobald es dazu konkrete Informationen gibt, werden wir diese rechtzeitig bekannt geben!“
mm
Weitere Nachrichten aus der Region Dachau lesen Sie hier.