Eintracht Frankfurt steht vor einem schwierigen Auswärtsduell bei der TSG Hoffenheim. Können die Youngster wieder auftrumpfen? Die mögliche Aufstellung.
Frankfurt – Eintracht Frankfurt tritt nach dem klaren 4:1-Sieg gegen Werder Bremen die kurze Auswärtsreise zur TSG Hoffenheim an. Am Samstagnachmittag (15.30 Uhr, alle TV-Infos) muss der Champions-League-Teilnehmer beim Fast-Absteiger der Vorsaison antreten. Doch die Aufgabe droht sehr knifflig zu werden. Die Kraichgauer haben sich hervorragend verstärkt.
Eintracht-Trainer Dino Toppmöller stellte fest: „Hoffenheim hat eine sehr interessante Mannschaft. Die Handschrift vom Trainer ist zu sehen. Mit Tim Lemperle und Fisnik Asllani haben sie ‚junge Wilde‘. Leon Avdullahu findet die Zwischenräume, er ist ein guter Techniker. Die TSG hat schon immer guten Fußball gespielt, aber jetzt sind sie auch in Sachen Intensität auf einem anderen Level unterwegs.“
Eintracht vor schwierigem Duell bei der TSG
Die Frankfurter müssen also dagegenhalten. Hoffenheim konnte ebenfalls viel Selbstvertrauen tanken, sie knackten die schwere Auswärtsaufgabe bei Vize-Meister Bayer Leverkusen (2:1). In der ersten DFB-Pokal-Runde ließen sie auch Drittligist Hansa Rostock (4:0) nicht den Hauch einer Chance. Das sind bemerkenswerte Resultate.
Die Hessen freilich kommen ebenfalls mit einer breiten Brust und viel Qualität im Gepäck. „Wir haben Spieler, von denen wir uns den nächsten Entwicklungssprung erhoffen. Und wir sind positiv gestimmt, dass er kommt“, sagte Toppmöller und hob einen Akteur besonders hervor: „Can Uzun haben wir im Prinzip als Neuzugang dabei.“
Der 19 Jahre alte Spielmacher wird mehr und mehr zum Strippenziehen der Eintracht. Er eröffnete die Bundesliga-Saison der Frankfurter mit einem Traumtor und bereitete den Doppelpack von Jean-Matteo Bahoya vor. Dieser Auftritt hat Lust auf mehr gemacht. Uzun hat dabei sogar die millionenschweren Neuzugänge Jonathan Burkardt und Ritsu Doan in den Schatten gestellt.
Die mögliche Eintracht-Aufstellung gegen Hoffenheim
Zetterer – Kristensen, Collins, Koch, Theate – Larsson, Chaibi – Doan, Uzun, Bahoya – Burkardt
Toppmöller dürfte somit keinen Grund sehen, an der ersten Elf etwas zu verändern. Bei Ellyes Skhiri steht noch nicht fest, ob er schon in den Kader zurückkehren kann. Nathaniel Brown wäre zwar bereit für die Startelf, allerdings funktionierte die Viererkette im Duell gegen Bremen gut. Ansgar Knauff, Elye Wahi und Mario Götze scharren mit den Hufen, doch die Konkurrenz überzeugte ebenfalls.