Insgesamt 24 Todesopfer identifiziert - darunter drei Minderjährige aus Italien

Alle 40 Todesopfer von Feuer-Inferno identifiziert

20.56 Uhr: Alle 40 Todesopfer des Feuer-Infernos von Crans-Montana wurden identifiziert. Das meldet die Polizei des Kantons Wallis in der Schweiz. 

Dabei handelt es sich um 21 Schweizerinnen und Schweizer im Alter von 14 bis 31 Jahren. Ebenfalls gestorben ist eine schweiz-französische Doppelstaatsbürgerin im Alter von 24 Jahren, zwei Italienerinnen im Alter von 15 und 16 Jahren, vier Italiener im Alter von 16 Jahren, eine Portugiesin im Alter von 22 Jahren, eine Belgierin im Alter von 17 Jahren, zwei Französinnen im Alter von 33 und 26 Jahren, fünf Franzosen im Alter von 14 bis 39 Jahren, eine 15-jährige Dreifachstaatsbürgerin (Frankreich/Israel/Grossbritannien), einen Türken (18) und einen Rumänen (18).

Unter den 119 Verletzten sind mehr als 70 Schweizer sowie Franzosen, Italiener, Serben und einzelne Angehörige anderer Länder. Deutsche Opfer wurden bislang nicht gemeldet.

Betreiber-Ehepaar Moretti nicht in U-Haft

19.41 Uhr: Nach dem Feuer-Inferno in der Bar "Le Constellation" kommt das Betreiber-Ehepaar Jessica und Jacques Moretti nicht in Untersuchungshaft. Das berichtet der "Blick". Demnach wird dem Paar fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst vorgeworfen. Dennoch sehe man von "Zwangsmaßnahmen" ab. Es bestehe aktuell keine Fluchtgefahr.

Unterdessen wurden mehr Details zu den Opfern bekannt: Mehr als die Hälfte der 40 Todesopfer aus der abgebrannten Bar in Crans-Montana sind identifiziert. Zahlreiche Opfer waren Minderjährige. Darunter ist unter anderem eine 14-jährige Schweizerin, wie die Schweizer Polizei im Kantons Wallis berichtet. 

Das Inferno in einer Bar des Schweizer Skiorts wurde nach bisherigen Ermittlungen durch eine funkensprühende Partyfontäne ausgelöst. Sie setzte den Erkenntnissen zufolge Schaumstoff an der Decke in Brand. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus.