ECDC Indians Frauen mit ausgeglichenen Ergebnissen gegen Schweizer Erstligistinnen

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Die ECDC Memmingen Indians Frauen lieferten sich spannende Duelle mit der Damenmannschaft des EV Zug (CH). © Alwin Zwibel

Nach zwei intensiven Vorbereitungsspielen gegen Davos und Zug stehen die Frauen des ECDC Memmingen vor ihren ersten Pflichtaufgaben im EWHL Eurocup.

Memmingen – Mit einem Auswärtssieg und einer Heimniederlage besiegeln die Frauen des ECDC Memmingen die Vorbereitungsphase für die Saison 2025/2026.

In zwei Vorbereitungsspielen, die zugleich die einzigen vor Saisonbeginn waren, setzte sich das Team zunächst mit 4:3 beim HC Davos durch, musste sich jedoch einen Tag später dem EV Zug in eigener Halle mit 0:4 geschlagen geben.

In der Davoser Zondacrypto-Arena präsentierten sich die Memmingerinnen zum Auftakt laufstark und spielten mit hohem Tempo. Headcoach Kai Erlenhardt, der neu an der Bande steht, setzte dabei auch auf mehrere Debütantinnen: Torhüterin Lena Falkenberger (19), die Verteidigerinnen Anna Glazniece (15) und Evelina Sterzer (18) sowie die Stürmerinnen Julia Matejkova (23) und Emily Echter (15) feierten ihre Premiere im Dress der Indians.

Nach einer verdienten Führung durch Theresa Knutson (14. Minute) gerieten die Gäste durch zwei schnelle Gegentore in Rückstand. Im Schlussdrittel drehten Daria Gleißner (37.), Andrea Lanzl (42.) und Ronja Hark das Spiel jedoch zugunsten der Memmingerinnen. Der HC Davos verkürzte zwar kurz vor Schluss noch auf 3:4, doch die Indians brachten den Sieg über die Zeit.

Tags darauf empfingen die Memmingerinnen den EV Zug, einen der Topfavoriten der Schweizer Liga, in der heimischen Alpha Cooling-Arena.

Diesmal stand Chiara Schultes im Tor der Gastgeberinnen. In einer intensiven Partie gingen die Gäste kurz vor der ersten Pause in Führung und bauten ihren Vorsprung im zweiten Drittel weiter aus.

Trotz guter Chancen auf beiden Seiten blieb das Team aus Zug vor dem Tor effektiver und entschied die Partie in der 44. Minute mit dem dritten Treffer endgültig für sich.

Headcoach Erlenhardt setzte zwei Minuten vor Ende noch alles auf eine Karte und nahm die Torhüterin für eine sechste Feldspielerin vom Eis, doch die Gäste nutzten die Situation und erzielten 28 Sekunden vor Schluss den Treffer zum 0:4-Endstand.

mk

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