Landratswahl 2026: Linke schickt erneut Sebastian Englich ins Rennen

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Bewirbt sich erneut als Landrat: Kreisrat Sebastian Englich (Linke). © Die Linke

Der gelernte Bäckermeister aus Bad Tölz will mit seinem Fokus auf Wohnheime für Auszubildende und tarifgebundene Vergaben überzeugen.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Der Tölzer Sebastian Englich bewirbt sich ein zweites Mal um den Posten des Landrats. Laut einer Mitteilung hat der Vorstand des Linken-Kreisverbands beschlossen, den gelernten Bäckermeister ins Rennen zu schicken. Formal nominiert werden soll er Ende November.

Englich nimmt zweiten Anlauf auf Amt des Landrats

Für Englich ist es der zweite Anlauf auf das Amt. Bei der Kommunalwahl 2020 vereinte er unter damals fünf Kandidaten zwar nur 2,0 Prozent der Stimmen auf sich, schaffte aber den Einzug in den Kreistag. Für die kommende Kommunalwahl ist er neben Thomas Holz (CSU), Ludwig Schmid (Freie Wähler), Andreas Wild (Grüne) und Klaus Barthel (SPD) der bislang fünfte Landartskandidat, der seinen Hut in den Ring wirft.

Ziel: Wohnheime für Auszubildende

Englich stammt aus Forst Lausitz (Brandenburg), wohnt aber seit 17 Jahren in Bad Tölz. Als einen inhaltlichen Schwerpunkt nennt er das Ziel, dass kommunale Projekte bevorzugt an tarifgebundene Arbeitgeber vergeben werden. Dies liege ihm als „überzeugtem Gewerkschafter“ am Herzen.

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Zudem treiben ihn die hohen Mieten im Landkreis um. Gerade Auszubildende und Berufsfachschüler hätten auf dem Wohnungsmarkt keine Chance. Sein Vorschlag: die Einrichtung von mindestens zwei Wohnheimen in Wolfratshausen und Bad Tölz nach dem Vorbild des „AzubiWerks“ in München. (ast)

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