Malaysia Airlines Flug MH370: Nach über 10 Jahren wird wieder nach dem Wrack gesucht

  • Technischer Fehler: 
    2017 verklagten Angehörige von 44 Opfern den Hersteller des Flugzeugs, Boeing, in den USA. Laut einem Bericht des Senders NBC nennt die Anklageschrift technische Defekte als Ursache für das Schicksal des Flugs MH370. Es sei möglich, dass es zu einem starken Druckabfall in der Kabine kam und die Menschen an Bord das Bewusstsein verloren. Der Transponder könnte sich ausgeschaltet haben und das Flugzeug auf den Indischen Ozean zugesteuert sein, bis es keinen Treibstoff mehr hatte und abstürzte.
  • Selbstmord des Piloten: 
    Die gängigste Theorie ist wohl die, dass der Pilot Selbstmord beging und dabei alle Passagiere und die Besatzung mit in den Tod riss. Dieses Phänomen ist auch von anderen Fällen bekannt. Die technischen Daten sprechen auch für einen menschlichen Eingriff: Der Transponder des Flugzeugs wurde wohl manuell ausgeschaltet und auch die Flugrichtung passte nicht zum eigentlichen Ziel. Der Pilot ist dabei eine der wenigen Personen mit Zugang zum Cockpit und dem technischen Wissen, diese Handlungen durchzuführen. Allerdings wurde im Umfeld des Piloten kein Hinweis auf Selbstmord gefunden. Auch bleibt die Frage offen, warum das Flugzeug neun Stunden weiterflog, statt gleich zum Absturz gebracht zu werden. Nichtsdestotrotz sind Fehler des Piloten der häufigste Absturzgrund weltweit.
  • Flugzeugentführung
    Unter einigen Angehörigen der chinesischen Vermissten ist die Annahme verbreitet, dass die Verschollenen noch am Leben sind. Sie sagen, sie hätten die Handys ihrer vermissten Verwandten erreicht, es habe dort geklingelt, ehe die Verbindung abbrach. Andere sagen, vermisste Passagiere seien in sozialen Netzwerken online gewesen.
  • Abschuss durch die USA: 
    Die französische Journalistin Florence de Changy brachte in einem Buch das US-Militär und ein Spionagegerät ins Spiel. Eine dritte Partei könnte interveniert haben - wegen möglicher hochwertiger Spionagetechnik amerikanischen Ursprungs in der Fracht der Maschine, lautete ihr Fazit. "Ein Gerät, das die Chinesen dringend in ihren Besitz bringen wollten", schrieb sie. Als die USA den Diebstahl bemerkt hätten und herausfanden, dass das wertvolle Gerät schon auf dem Weg nach Peking war, hätten sie Rot gesehen und möglicherweise die Maschine mit Abfangjägern begleitet und schließlich abgeschossen. Vermutlich sei sie nördlich von Vietnam ins Meer gestürzt.