Ein Blick hinter die Kulissen und zugleich Gutes tun: Am Samstag, 3. Mai, lädt das Hospiz in Polling von 11 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, das Haus kennenzulernen, mit Vorständen und Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und sich über die Arbeit des Hospizes zu informieren.
Polling - Gleichzeitig fällt der Startschuss für eine besondere Spendenaktion zugunsten des geplanten Kinderhospizes: In Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Bethe Stiftung werden Spenden unter dem Motto „Doppelt für Kinder“ verdoppelt. Für jede Einzelspende mit diesem Vermerk legt die Stiftung den gespendeten Betrag noch einmal obendrauf – bis zu einer Höhe von 2.000 Euro pro Spende.
Das Engagement für den Neubau ist in der gesamten Region groß: Von Brotbackaktionen über Reifenwechsel bis hin zu Hauskonzerten – viele Menschen machen sich Gedanken, wie sie das Projekt unterstützen können. Und ab Mai zählt jede Spende sogar doppelt: Die Verdopplungsaktion läuft vom 3. Mai bis zum 2. August 2025.
Spenden sind möglich auf folgendes Konto:
Sparkasse Oberland
IBAN: DE23 7035 1030 0032 6915 45
BIC: BYLADEM1WHM
Verwendungszweck: „Doppelt für Kinder“
Mit den gesammelten Geldern wird unter anderem der Einbau eines Aufzugs im neuen Kinderhospiz ermöglicht. Der Neubau soll schwerstkranken Kindern und ihren Familien künftig einen Ort der Entlastung und Geborgenheit bieten.
Die Bethe-Stiftung
Die Bethe-Stiftung wurde 1996 von Roswitha und Erich Bethe gegründet. Mit einem heutigen Stiftungskapital von über 10 Millionen Euro unterstützt sie Kinderhospize sowie Projekte zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt. Weitere Schwerpunkte sind die Förderung von Flüchtlingsprojekten, die Integration sowie die Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte.
Durch Spendenverdopplungen verstärkt die Stiftung regelmäßig die Wirkung von Spenden. Insgesamt wurden bislang rund 30 Millionen Euro ausgeschüttet.
Zudem initiierte das Ehepaar Bethe die Bundesstiftung Kinderhospiz, die Deutsche Kinderhospizstiftung und die „Stiftung Erinnern Ermöglichen“ zur Unterstützung von Studienaufenthalten an Gedenkorten des Holocaust.