Tragödie in Österreichs Alpen: Ein 75-jähriger Deutscher stürzt am Kleinen Galtenberg über steiles Gelände ab und stirbt.
Alpbach – Eine Bergtour in den Kitzbüheler Alpen in Tirol endete tragisch: Ein Mann war am Freitagvormittag (10. Oktober) zu einer Wanderung in Richtung Kleiner Galtenberg im Alpbachtal aufgebrochen. Lebend kehrte der 75-Jährige allerdings nicht zurück, wie die Landespolizeidirektion Tirol bestätigte.
Zwei Wanderer machten am Samstag (11. Oktober) eine schreckliche Entdeckung: 200 Meter unterhalb des Gipfels fanden sie die regungslose Person. Gegen 10.40 Uhr setzen sie einen Notruf ab. Die Besatzung des Notarzthubschraubers konnte allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Deutscher Rentner stürzt in Österreich-Alpen ab und stirbt
Laut Polizei handelte es sich dabei um einen 75-jährigen Mann aus Deutschland. Ersten Erkenntnissen zufolge sei er aus bislang ungeklärter Ursache über sehr steiles, felsiges und zum Teil schneebedecktes Gelände abgestürzt. Dabei habe er sich tödliche Verletzungen zugezogen.
Wie oe24 berichtete, war auch die Bergrettung Alpbach vor Ort. Aufgrund des unwegsamen Geländes gestaltete sich die Bergung des Leichnams zunächst schwierig. Schließlich konnte der Mann vom Polizeihubschrauber „Libelle“ geborgen und nach Inneralpbach geflogen werden.
Darauf sollten Bergwanderer im Herbst beachten
Der Unfall ereignete sich zu einer Zeit, in der in höheren Lagen bereits winterliche Bedingungen herrschen. „Gipfel ab 2000 Metern Höhe sind oft nur noch mit Zusatzausrüstung in Form von Tourenstöcken und (Leicht-)Steigeisen, Pickeln oder Grödeln sicher zu begehen“, warnt der Deutsche Alpenverein (DAV). Wanderer sollten sich daher unbedingt an aktuelle Wetter- und Geländebedingungen anpassen. Erst kürzlich war ein deutscher Wanderer in den Österreich-Alpen tödlich gestürzt. (Quellen: Polizei Tirol, oe24, DAV) (kas)