Marcel Schrötter: Zum dritten Mal 8 Suzuka-Stunden

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Schnelle Runden in Suzuka: Marcel Schrötter (#23) ist mit seiner ersten Vorbereitung auf den Langstreckenklassiker über acht Stunden sehr zufrieden. © Team Kagyama

Marcel Schrötter hat seine Vorbereitung auf das prestigeträchtige Acht-Stunden-Rennen in Suzuka abgeschlossen. Ein zweitägiger Test auf der japanischen Rennstrecke verlief sehr vielversprechend für den Motorradprofi aus Pflugdorf.

Pfugdorf/Suzuka – Noch ist Zeit für Analysen und Verbesserungen am Setup. Denn der 32-jährige Lechrainer nimmt erst in der ersten Augustwoche zum dritten Mal an den „Suzuka 8 Hours“ teilnehmen. Die Veranstaltung nehme einen ganz besonderen Stellenwert im Kalender der ,FIM Endurance World Championship‘ ein, da sie hauptsächlich für die japanischen Motorradhersteller enorm wichtig ist. Im Team Kagayama teilt sich der erfahrene Schrötter eine Ducati Panigale V4R mit dem Engländer Leon Haslam und dem Japaner Ryo Mizuno. „Das Team wird vom ehemaligen Superbike-Pilot Yukio Kagayama geleitet“, erklärt Schrötter im Gespräch mit dem KREISBOTEN.

Der 32-Jährige mit der #23 hatte es nach dem zweiten Misano-Rennen der FIM Supersport-WM (Platz 6 und Sturz) recht eilig, nach Hause zu kommen. Aus gutem Grund: Denn er war bereits am Montag nach Japan gereist, um am offiziellen Test zur Vorbereitung auf die Rennwoche in Suzuka teilzunehmen. Und vor allem die Rennmaschine und das Team kennenzulernen.

Ausgestattet mit einiger Suzuka-Erfahrung war letzteres für Marcel Schrötter kein Hindernis, und er fand sich auf dem selektiven Rundkurs des ,Suzuka International Circuit‘ wieder schnell zurecht. Der 32-Jährige absolvierte am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche ein Mammutprogramm, da Teamkollege Ryo Mizuno verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand und Leon Haslam wegen Verpflichtungen in der British Superbike verhindert war. Der Engländer absolvierte aber bereits vor zwei Wochen einen Test in Suzuka.

Schrötter selbst zeigte sich mit dem Verlauf der Tests im Allgemeinen „sehr zufrieden“. Aber auch, weil er „schneller war als jemals zuvor“ in Suzuka. „Und zwar mit großem Abstand“, betont er sichtlich erleichtert. „Außerdem hatte ich viel Spaß, und wenn ich mir die Zeitenliste anschaue, bin ich noch glücklicher, weil ich unter den Top-Teams war.“

Die 2025er Ausgabe der „Suzuka 8 Hours“ findet am 3. August statt. Vor den offiziellen Trainingssitzungen und dem Qualifying am Samstag zuvor wird in der Woche ein weiterer Testtag abgehalten

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