Beim Wiener Opernball sorgt Sharon Stone für Aufregung: Die Hollywood-Ikone verlässt überwältigt die Staatsoper und flüchtet ins nahe Hotel Sacher.
Wien – Sharon Stone (67) sollte der strahlende Star des Abends werden. Doch beim 68. Wiener Opernball am Donnerstag (12. Februar) nimmt die Veranstaltung eine unerwartete Wendung. Die Hollywood-Ikone, eingeladen von Familienunternehmer und Gastgeber Karl Guschlbauer (63), zeigt sich auf dem roten Teppich sichtlich emotional.
Ihre Augen sind feucht, Sharon Stone wirkt überfordert von der Atmosphäre. Wie das österreichische Nachrichtenportal oe24.at berichtet, verlässt die Schauspielerin kurz nach ihrem Eintreffen die Wiener Staatsoper durch einen Hintereingang und flüchtet ins nur zwei Gehminuten entfernte Luxushotel Sacher.
Sharon Stone überwältigt von der Eleganz des Wiener Opernball: Gastgeber Guschlbauer klärt auf
Im Interview mit dem ORF schwärmt Sharon Stone noch von der Eleganz des Balls. „Die Polizisten sind so fesch“, sagt sie zunächst begeistert. Dann spricht sie sichtlich bewegt über ein „Meer von Eleganz“ und „kulturellen Stolz“. Schließlich lobt sie unter Tränen die „Liebe zu den Mitmenschen“. Die Schauspielerin trägt an diesem Abend ein Valentino-Kleid im Stil des Wiener Jugendstil-Malers Gustav Klimt – ein glamouröser Auftritt, der in einem emotionalen Moment endet.
Süßwarenfabrikant Karl Guschlbauer, in Österreich als „Schaumrollenkönig“ bekannt, nimmt die Situation gelassen. Wie unter anderem heute.at berichtet, kehrt Sharon Stone nach kurzer Zeit wieder in den Saal zurück und sitzt neben ihrem Gastgeber. Guschlbauer verteidigt seinen Star-Gast gegenüber oe24.at: „Wahre Schönheit berührt das Herz. Wenn ein Gast wie Sharon Stone vor lauter Überwältigung Freudentränen vergießt, zeigt das nur, wie magisch dieser Abend ist.“ Verschiedene Medien hatten zunächst behauptet, die Hollywood-Ikone habe eine Panikattacke erlitten.
Bereits in den Tagen zuvor sorgte Sharon Stone jedoch für kleine Irritationen. Am Mittwochabend sagte sie ein geplantes Dinner im Hotel Imperial kurzfristig ab – sie wolle sich vor dem Ball erholen. Bei einer Pressekonferenz erklärte sie zudem nüchtern, dass sie die berühmten Schaumrollen ihres Gastgebers nicht probieren könne: „Ich esse das nicht, ich esse kein Gluten.“ Nach der Eröffnung des Balls gab die Schauspielerin dem ORF ein weiteres Interview. „Es ist wie in den Filmen, die ich gesehen habe, als ich klein war“, schwärmt Sharon Stone. Auf die Frage, ob sie noch mit ihrem Sohn tanzen würde, antwortete sie mit Blick auf die volle Tanzfläche: „Ich glaube nicht, dass mich die Leute tanzen lassen würden.“ Auch Starkoch Johann Lafer erlebte am eigenen Leib, dass es mit Sharon Stone nicht immer einfach ist. Verwendete Quellen: oe24.at, orf.at, heute.at