Skisprung-Ikone spricht plötzlich von deutschem Medaillen-Märchen bei Olympia

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Wie viele Medaillen holen die deutschen Skispringer bei Olympia? Eine Ikone dieser Sportart zeigt sich plötzlich euphorisch.

Predazzo – Die deutschen Skisprung-Fans wurden in dieser Saison noch nicht wirklich verwöhnt, was Podestplätze ihrer Adler angeht. Bei der Vierschanzentournee wurde das Podium klar verpasst, zudem beschäftigte die Krise von Andreas Wellinger und Karl Geiger die Anhänger. Nun aber ist Olympia. Auf den Schanzen von Predazzo soll es plötzlich ganz anders werden, das hofft auch Martin Schmitt.

Martin Schmitt und Sven Hannawald beobachten das deutsche Skispringen ganz genau.
Sven Hannawald und Martin Schmitt sind hochdekoriert. © EIBNER/Joachim Hahne

Am Montag, den 9. Februar, steigt mit dem Springen von der Normalschanze (hier geht‘s zum Live-Ticker). Für Schmitt steht fest: Ein Deutscher könnte hier ganz weit nach vorne kommen. „Philipp springt super stabil und stilistisch einwandfrei. Seine Landungen im Training waren sehr sauber, das kann im Wettkampf von der Normalschanze ausschlaggebend sein. Er hat die Form für Edelmetall“, schwärmt er von Philipp Raimund.

Skisprung-Legende Martin Schmitt traut deutschen Adlern Medaillen bei Olympia zu

Eigentlich dominiert der Slowene Domen Prevc die Konkurrenz, aber: Die kleine Schanze von Predazzo liegt dem Alleskönner nicht. In den Trainingssprüngen verbuchte er die Plätze vier, zehn und 21 für sich. Raimund, der von Schmitt in die Rolle des Medaillen-Kandidaten geschoben wurde, weiß: Die Schwäche von Prevc muss er für sich nutzen.

„Wenn der Domen schlagbar ist, dann auf der kleinen Schanze. Auf der Großen ist er wieder voll da und wird uns alle wieder in Grund und Boden springen“, hofft der deutsche Top-Springer. Eine überzogene Erwartungshaltung will er allerdings nicht zulassen. „Ich versuche, mir nicht allzu großen Druck zu machen. Denn ich weiß, wenn ich die richtigen Sprünge mache, funktioniert es.“

Es ist der eigene Teamkollege, der dann doch ein wenig Druck aufbaut. Andreas Wellinger nämlich ist sich sicher: „Philipp hat richtig Bumms in den Haxen und ist in Form.“ Wellinger weiß ganz genau, wie sich ein überraschender Olympia-Triumph anfühlt. 2018 in Pyeongchang nämlich stand er am Ende ganz oben auf dem Podest. Sollte Martin Schmitt, 2002 Olympiasieger mit dem Team, am Ende Recht behalten, würde nicht nur er in einer Jubeltraube verschwinden. (is)

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