Wieder gefährliche Glätte am Morgen. Der DWD warnt auch danach vor gefrierendem Regen und Schnee. Ab dem Abend beeinflusst ein Sturm das Wetter in Deutschland.
Offenbach – Glatte Straßen und Wege behindern erneut den Berufsverkehr in weiten Teilen Deutschlands. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Dienstagmorgen (27. Januar) eine umfassende Wetter-Warnung vor verbreiteter überfrierender Nässe herausgegeben. Besonders Fußgänger müssen mit rutschigen Gehwegen rechnen. Am Vortag waren Schulen ausgefallen und Autobahnen blockiert.
Die Wetterlage verschärft sich im Tagesverlauf nach einer kurzen Ruhephase wieder. Ab dem Abend ziehen von Westen her neue Niederschläge auf, die teils als gefrierender Regen, teils als Schnee niedergehen. In den westlichen und südwestlichen Mittelgebirgen sowie im zentralen Mittelgebirgsraum droht bis Mittwoch die Gefahr von Glatteis durch gefrierenden Regen oder Sprühregen. Der DWD schließt dabei sogar Unwetter nicht aus.
Wetter-Hin-und-Her in Deutschland: Tief zieht ab, dann kommt Sturm-Ausläufer
Verursacht wird die wechselnde Wetterlage durch ein nach Polen abziehendes Tief, gefolgt von einem kurzen Zwischenhoch. Bereits am Nachmittag greift jedoch der Ausläufer eines Sturmtiefs über Irland auf Westdeutschland über und bringt erneut niederschlagsreiche Luft mit sich.
Während im Osten Deutschlands die leichten Schneefälle zunächst nachlassen, müssen sich die westlichen Regionen und später auch die zentralen Mittelgebirge auf anhaltende Schneefälle einstellen. Innerhalb von 12 bis 24 Stunden werden gebietsweise 3 bis 5 Zentimeter Neuschnee erwartet, strichweise bis zu 10 Zentimeter. In Staulagen könnten sogar bis zu 15 Zentimeter fallen.
DWD warnt vor Glätte und Frost in Deutschland – im Süden kommt Nebel hinzu
Zusätzlich zur Glättegefahr herrscht heute früh und bis in den Vormittag hinein abseits der Küsten Frost zwischen 0 und -5 Grad. In einigen Mittelgebirgslagen und in Alpennähe wurden anfangs sogar Temperaturen zwischen -5 und -9 Grad gemessen. Auch in der Nacht zu Mittwoch bleibt es außer im Westen und an den Küsten frostig.
Im Süden Deutschlands kommt als weitere Gefahr stellenweise Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern hinzu, der bis zum Vormittag anhalten kann. Verkehrsteilnehmer sollten entsprechend vorsichtig fahren und mehr Zeit für den Weg zur Arbeit einplanen. Die winterlichen Bedingungen werden den Berufsverkehr erheblich ausbremsen. (Verwendete Quellen: DWD, dpa) (moe)