Vulkangruppe veröffentlicht neues Schreiben - und weist Russland-Theorie zurück

Vulkangruppe weist Russland-Vorwürfe zurück und verteidigt den Brandanschlag erneut

Mittwoch, 7. Januar, 06.50 Uhr: Die "Vulkangruppe" hat erneut Stellung bezogen und dabei Berichte über einen möglichen ausländischen Hintergrund ihres Bekennerschreibens zurückgewiesen. In einem Statement, das am Dienstag auf dem linksautonomen Portal "knack.news" veröffentlicht wurde, erklären die mutmaßlichen Verfasser, dass Vermutungen über eine angebliche verdeckte Operation eines fremden Staates aus ihrer Sicht unbegründet seien. 

"Diese Spekulationen sind nichts weiter als der Versuch, die eigene Ohnmacht zu kaschieren. Dass Menschen hier vor Ort in der Lage sind, Infrastruktur anzugreifen, passt nicht ins Sicherheitsnarrativ von Politik und Behörden", schreibt die Gruppierung in ihrem Statement. "Wer nun behauptet, hinter jeder Form von Sabotage müsse zwangsläufig ein fremder Geheimdienst stehen, verweigert sich der Realität gesellschaftlicher Konflikte im Inneren."

Inhaltlich verteidigt die Gruppe den Brandanschlag erneut. "Unser Handeln richtete sich nicht gegen Menschen, sondern gegen eine Infrastruktur, die tagtäglich Menschen, Umwelt und Zukunft zerstört."

Zugleich räumen die Autoren ein, dass Stromausfälle für viele Menschen gravierende Folgen haben können. "Niemand von uns ignoriert, dass der Ausfall von Strom für viele eine reale Belastung bedeutet – insbesondere für Alte, Kranke, Kinder und all jene, die ohnehin am Rand dieser Gesellschaft stehen."

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