Trotz angespannter Haushaltslage erzielt Haimhausen beeindruckende Ergebnisse

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Beim Jahresabschlussessen dankt der Bürgermeister den Rathaus-Mitarbeitern und Gemeinderäten. © nb

Bürgermeister Peter Felbermeier dankt Gemeinderäten und Mitarbeitern beim Jahresabschlussessen. Besonders das Brauerei-Gelände bezeichnet er als Glücksfall.

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden Festivitäten aus Sparzwängen auf den Prüfstand gestellt, aber das traditionelle Jahresabschlussessen lässt sich die Gemeinde Haimhausen nicht nehmen. Bürgermeister Peter Felbermeier war es eine Herzensangelegenheit, mit dem letzten Termin des Jahres den Gemeinderäten und den Mitarbeitern des Rathauses zu danken.

„Trotz einer angespannten Haushaltslage haben wir beeindruckende Ergebnisse erzielt“, sagte der Bürgermeister. Peter Felbermeier erklärte, dass man den Umtausch der Straßenbeleuchtung auf die energiesparende LED-Technik abgeschlossen habe. „Wir haben seit der Umstellung auch keinerlei Beschwerden der Bürger bekommen“, sagte der Bürgermeister. Im Vorfeld der Maßnahme hatte es Stimmen gegeben, die bei den veränderten Lichtverhältnissen mit einer Welle von Reklamationen gerechnet hatten.

Bau des neuen Kinderhauses

Auch der Bau des neuen Kinderhauses schreite sehr gut voran. Diese Einrichtung sei sehr bedeutsam für die Infrastruktur. Der Bürgermeister zeigte sich aber auch erfreut über Bauprojekte von Investoren in der Gemeinde. So sei der Baubeginn für den seit Jahren herbeigesehnten Supermarkt eine gute Nachricht: „Da war meine Geduld eigentlich schon fast am Ende.“

Das wichtigste Ergebnis 2025 war für Peter Felbermeier aber die Aufstellung eines Bebauungsplans für das alte Brauerei-Gelände. Den neuen Investor Max von Bredow bezeichnet er als einen „Glücksfall für Haimhausen“. Der Prozess der Überplanung des Geländes war etwas, „das ich so nie erwartet hätte“. Der Investor habe alle Fragen in Übereinstimmung mit dem Gemeinderat gelöst. Und Felbermeier betonte bei der Laudatio auf Max von Bredow noch eine Besonderheit: „Er ist von allen Investoren seit 2015 der Erste, der bei der Planung die Baudenkmäler in den Mittelpunkt gestellt hat.“

Der Bürgermeister ging aber auch auf eine wichtige Personalie im Rathaus ein. Geschäftsführer Florian Erath hat die Gemeinde verlassen und in der Nachbarschaft in Oberschleißheim begonnen. Felbermeier fand mit den anderen Entscheidern im Rathaus und Gemeinderat eine interne Lösung. Andrea Fischböck wurde innerhalb der Verwaltung zur neuen Geschäftsleiterin befördert. Und der Bürgermeister legte sich fest, dass diese Lösung „das Beste ist, was Haimhausen passieren konnte“.

Nico Bauer