Flammen schlagen hoch: Ukrainische Drohnen attackieren Pipeline und Schiffe

Die Ukraine hat Kampfdrohnen zu diversen Zielen in Russland fliegen lassen. Dabei wurde unter anderem eine Pipeline in der Region Krasnodar getroffen und in Brand gesetzt. Nach russischer Darstellung war die Pipeline von Trümmern einer abgeschossenen Drohne getroffen worden.

Pipeline und Schiffe beschädigt

Die Trümmer trafen eine Pipeline in der Nähe eines Terminals an der Küste, nahe der besetzten Halbinsel Krim. Neben der Pipeline wurden laut „Kyiv Independent“ auch zwei Piers und zwei Schiffe beschädigt. Verletzte gibt es laut russischen Angaben keine.

Das Terminal im Dorf Wolna liegt nahe der Krim-Brücke, die die annektierte Halbinsel mit dem russischen Festland verbindet. Die Brücke ist eine wichtige Versorgungsroute für russische Streitkräfte in den besetzten ukrainischen Gebieten. 

Eine ukrainische FPV-Drohne
Eine ukrainische FPV-Drohne YURIY DYACHYSHYN/AFP via Getty Images

Moskau greift Süden der Ukraine an

Unterdessen setzte Moskau seine massiven Luftangriffe gegen Ziele in der Ukraine fort. Im Visier der russischen Militärs lagen die drei ukrainischen Häfen in der Region Odessa. Kampfdrohnen und ballistische Raketen forderten mehrere Menschenleben und sorgten für neue Zerstörungen.

Mit Blick auf diese zunehmenden russischen Angriffe warf Selenskyj Russland vor, keine Bereitschaft zur Beendigung des Kriegs zu zeigen. „Jeder muss sehen, dass Russland ohne Druck nicht bereit ist, seine Aggression wirklich zu beenden. Der Druck muss erhöht werden“, sagte er. Es sei klar, dass Moskau versuche, der Ukraine den Zugang zur Seelogistik zu sperren.