Ski-Star muss nach schwerem Sturz um die WM zittern

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Vincent Kriechmayr hat sich in der heutigen Lauberhorn-Abfahrt in Wengen eine Verletzung im rechten Kniegelenk zugezogen. Dennoch hatte der 33-jährige Oberösterreicher Glück im Unglück.

Wengen – Am Freitag schrammte Vincent Kriechmayr nur haarscharf am Sieg im Super-G von Wengen vorbei. Der 33 Jahre alte Österreicher musste sich nur dem aktuellen Überflieger im Schweizer Speed-Team, dem Berner Oberländer Franjo von Allmen, geschlagen geben. In der Abfahrt am Samstag kam es dann für den unumstrittenen Leader der ÖSV-Speedfahrer ungleich schlimmer.

Zu Beginn der Rechtskurve des Ziel-S drückte es Kriechmayr ein wenig hinten rein und er bekam einen kleinen Schlag. Die Rettung und das Zurückkommen auf die Linie waren unmöglich und der Österreicher prallte in die Sicherheitsmatte.

Österreichs Speed-Spezialist Vincent Kriechmayr hat sich in der Abfahrt von Wengen eine Knieverletzung zugezogen.
imago1056680989.jpg © IMAGO

Ski-Star Kriechmayr könnte schon bald wieder ins Training einsteigen

Kriechmayr brauchte danach einige Augenblicke. Er rappelt sich aber wieder auf, behielt den rechten Ski in der Hand und rutschte auf dem linken Ski unter dem Applaus des Publikums ins Ziel. Das rechte Knie schmerzte. Per Helikopter wurde er nach Innsbruck geflogen, wo die umfassenden medizinischen Untersuchungen durchgeführt worden sind.

Am Abend dann die leichte Entwarnung. Vincent Kriechmayr hatte Glück, denn er zog sich „nur“ eine starke Zerrung des Innenbandes im rechten Knie zu. „Vincent hatte heute Glück im Unglück. Er beginnt sofort mit therapeutischen Maßnahmen und eine Kontrolluntersuchung in den nächsten Tagen wird Aufschluss geben, wie schnell er wieder in das Training einsteigen kann“, wird Christian Hoser, der behandelnde Arzt, in einer Medienmitteilung von Ski Austria zitiert.

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„Im Grunde geht es mir gut und ich bin froh, dass es so ausgegangen ist. Jetzt werde ich alles daransetzen, bis zur WM wieder so fit wie möglich zu sein. Zuerst dachte ich, die Verletzung sei schlimmer, weil ich das Bein kaum belasten konnte, von daher kann man definitiv von Glück im Unglück sprechen. Jetzt muss ich von Tag zu Tag schauen und werde alles geben, um schnell wieder fit zu werden“, so Kriechmayr nach der Diagnose.

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