Am Markttag sammelte die Museumsgruppe Miesbach Geschichten und Objekte für die Ausstellung „Miesbach unterirdisch“ im Oktober. Weitere Informationen sind noch willkommen.
Miesbach – Bei trüb-regnerischem Wetter sammelte die Ausstellungsgruppe des Museumsvereins Miesbach am vergangenen Markttag (15. Mai) Geschichten und Ausstellungsstücke für ihre neue Ausstellung „Miesbach unterirdisch“. Miesbacher Bürger erzählten dort unter anderem von Luftschutzkellern und einem „Ein-Mann-Bunker“ in der Unteren Wies.
Einige Standbesucher berichteten von Fotos aus der Zeit, als der namensgebende Miesbach noch häufiger die Stadt überschwemmte. Andere wussten von versteckten Eingängen in das bereits 1911 geschlossene Miesbacher Bergwerk.
Und damit muss es nicht genug sein. Weitere Informationen zum Thema „Miesbach unterirdisch“ sind immer noch willkommen. Die diesjährige Ausstellung findet diesmal nicht nur im Foyer des Miesbacher Rathauses statt, sondern auch in der Stadt selbst.
Ausstellung „Miesbach unterirdisch - Keller, Bergwerk der Miesbach“ im Oktober
Besonders der Verlauf und die Geschichte des unterirdischen Miesbachs sollen ins Bewusstsein gerückt werden. „Die heute noch erkennbaren Zeichen der Miesbacher Bergwerkszeit sollen auch vor Ort angeschaut werden – und vielleicht auch der eine oder andere Keller, angefangen von Vorrats- und Kühlkellern über den Haindlkeller bis hin zu Bierkellern“, heißt es in der Mitteilung des Museumsvereins.
Die Ausstellungsgruppe nimmt deshalb gerne noch weitere Informationen und Objekte an. Der Ansprechpartner Alexander Langheiter ist unter Telefon 08025/28378 und per E-Mail an heimatmuseum@miesbach.de erreichbar.
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