Münchner (52) verletzt sich schwer bei Motorrad-Sturz am Kesselberg

  1. Startseite
  2. Lokales
  3. Bad Tölz
  4. Kochel am See

Kommentare

Der erste Unfall ereignete sich kurz vor Altjoch. © Feuerwehr

Zu zwei Motorradunfällen kam es am Samstag auf der beliebten Biker-Strecke am Kesselberg. Die Verletzten kamen beide ins Unfallklinikum nach Murnau.

Von zwei Motorradunfällen mit jeweils einem verletzten Fahrer, die sich am Samstag am Kesselberg ereigneten, berichtet die Polizeistation Kochel.

Der erste Unfall passierte um 12.45 Uhr, als ein 52-jähriger Münchner mit seiner BBMW Maschine bergabwärts kurz vor der Baustelle vor Altjoch zu Sturz kam. Laut Polizei kam der Mann in einer Linkskurve zu dicht an die rechte Leitplanke heran und kollidierte damit. Bei dem Sturz verletzte er sich schwer am linken Bein und wurde vom Rettungsdienst ins Unfallklinikum nach Murnau gebracht. Den Umständen und Spurenlage nach war laut der ersten Einschätzung der Polizei die Geschwindigkeit nicht die Unfallursache.

Unfallstelle unübersichtlich

An der unübersichtlichen Unfallstelle kümmerte sich die Feuerwehr Kochel für die Dauer der Unfallaufnahme um die Sicherung die Unfallstelle. Die Abholung des nur leicht beschädigten Krades übernahm der Sohn des Verletzten, der auf seinem Motorrad hinter dem Vater fuhr.

16-Jähriger kollidiert mit Felswand

Zwei Stunden später kam es dann zu einem weiteren Unfall auf der Strecke. Ein 16-jähriger Geretsrieder kollidierte mit seinem Leichtkraftrad der Marke SWM in der sogenannten „Schaukurve“ bergabwärts mit der Felswand. „Seine mit Protektoren ausgestattete Schutzkleidung bewahrte ihn laut des Notarztes vor schlimmeren Verletzungen“, schreibt die Polizei in ihrem Bericht. Er kam zur weiteren Behandlung nach Murnauer ins Klinikum.

(Übrigens: Alles aus der Region gibt's jetzt auch in unserem regelmäßigen Bad-Tölz-Newsletter.)

„In diesem Fall war die Spurenlage eindeutiger, sodass erkennbar die Geschwindigkeit unfallursächlich gewesen ist“, heißt es weiter. Um das schwer beschädigte Krad kümmerte sich ein Abschleppdienst.

Auch interessant

Kommentare