Karl Bushby ist seit 27 Jahren auf einer außergewöhnlichen Reise. Der Brite will als erster Mensch die Welt komplett zu Fuß umrunden. Im Jahr 1998 begann sein Abenteuer in Punta Arenas, Chile, und führte ihn seither durch mehr als 30 Länder.
2026 wartet die nächste Herausforderung auf ihn: die Rückkehr nach Hause, ins britische Hull. Diese tritt er mit "gemischten Gefühlen" an. Seine Mutter Angela freut sich schon. "Ich werde hier in Hull sein und darauf warten, dass er durch dieses Tor kommt. Sobald ich ihn umarmt habe, werde ich ihn fragen: ‚Und, wie spät ist es jetzt, Karl?", sagte sie der BBC.
Karl geht seit 27 Jahren um die Welt: Seine Mutter kaufte ihm jedes Jahr ein Weihnachtsgeschenk
Sie habe ihm jedes Jahr ein Weihnachtsgeschenk gekauft. "Er wird eine ganze Menge zu öffnen haben", so Angela. Die Freude über seine Rückkehr ist riesig. Die Seniorin gibt jedoch zu, dass sie sich Sorgen macht, wie Karl sich wieder in die Gesellschaft einleben wird, wenn er nach Hause kommt. "Ich weiß nicht, was er tun wird. Aber ich glaube nicht, dass er jemals an einem Ort bleiben wird, nachdem er so lange gereist ist“, sagt Angela besorgt.
Der gefährlichste Moment der Reise war zwischen Russland und Alaska
Bushby hat bereits mehr als 70.000 Kilometer zurückgelegt. "Es ist eine Reise, die mich physisch und mental herausfordert, mich aber auch unglaublich bereichert", erklärte er der "Washington Post".
Der ehemalige Fallschirmjäger der britischen Armee trägt nur das Nötigste bei sich und verlässt sich auf seine Ausdauer sowie die Unterstützung der Menschen, denen er unterwegs begegnet. "Die Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen Kulturen sind das Herzstück meiner Reise", so Bushby.
Seine Route führte ihn durch Süd- und Nordamerika, Asien und Europa. Besonders spektakulär war sein Marsch über die gefrorene Beringstraße zwischen Russland und Alaska, der als einer der gefährlichsten Abschnitte seiner Reise gilt. "Das war ein Moment, in dem ich wirklich an meine Grenzen gestoßen bin", erinnert sich der Weltenbummler.
Zwei Freundinnen im Rentneralter bereisen über 50 Länder
Dass es nie zu spät ist, sich auf den Weg zu machen, zeigen Ellie Hamby und Sandy Hazelip. Mit 79 Jahren hatten die Freundinnen den gleichen Traum – sie wollten gemeinsam die Welt bereisen. Mit 81 Jahren haben sie ihren Traum, die Welt in 80 Tagen zu bereisen, dann etwas später als geplant durchgezogen.
"Wir waren auf allen sieben Kontinenten, auf den meisten Weltwundern und in fast 50 Ländern", sagte Elli Hamby gegenüber "Newsdesk". Wertvoll seien für die beiden Frauen diesbezüglich nicht nur die Orte, die sie entdeckt haben, sondern die Menschen, die sie auf der Reise getroffen haben.