Nächste große Enttäuschung für deutschen Skisprung-Olympiasieger

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Die deutschen Skispringer bleiben im Leistungstief. Ein Olympiasieger muss jetzt den nächsten bitteren Rückschlag verkraften.

Garmisch – In der Geschichte des deutschen Skispringens sind einige große Triumphe fest verankert. Ob die Saison 2025/26 die ganz großen Highlights liefert, bleibt abzuwarten. Philipp Raimund und Felix Hoffmann sind die Lichtblicke einer deutschen Mannschaft, die eine harte Zeit durchmacht. Auch Markus Eisenbichler schaltete sich bereits ein. Karl Geiger wird nicht zu den Olympischen Spielen reisen, Teamkollege Andreas Wellinger muss die Nicht-Nominierung für die Skiflug-WM verkraften.

Andreas Wellinger bei seinem Versuch, in Bischofshofen weit hinunter zu segeln.
Skispringer Andreas Wellinger muss den nächsten Rückschlag hinnehmen. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler

Der 30-Jährige hat zwar seinen Platz im Olympia-Kader sicher, die Skiflug-Weltmeisterschaft allerdings, die vom 23. bis zum 25. Januar im Oberstdorf stattfindet, wird er verpassen. Während Hoffmann und Raimund für den Einzelwettkampf gesetzt waren, sprangen Wellinger, Geiger und Pius Paschke um die weiteren Plätze. Für Wellinger nahm die interne Quali keinen guten Ausgang.

Skisprung-Olympiasieger Wellinger erleidet mit Skiflug-WM-Aus nächsten Rückschlag

Bundestrainer Andreas Horgacher verrät: „Leider hat es Andi Wellinger nicht geschafft, im Team mit dabei zu sein. Die Jungs sind sehr, sehr eng beieinander gewesen. Es hat in letzter Konsequenz einfach die Sprungqualität entschieden. Es war sehr, sehr eng. Wir haben im Trainerteam lange beraten und sind zu der Entscheidung gekommen.“

Die Heini-Klopfer-Schanze in Oberstdorf konnte ihm keine Flügel verleihen, seine beiden Sprünge kamen nur auf 200 Meter. Bei der letzten Skiflug-WM hatte Wellinger noch über Silber im Einzel und Bronze mit der Mannschaft gejubelt, jetzt wird er lediglich als Zuschauer mit dabei sein können. Das Trostpflaster: Das Aus im Einzel bedeutet nicht automatisch den K.o. im Mannschaftswettbewerb.

Dass es Wellinger ins Team spülen könnte, hängt nicht mit seinen eigenen Leistungen zusammen. In den beiden Einzelspringen kann er nicht auf sich aufmerksam machen. Er muss also darauf hoffen, dass einer seiner Kollegen patzt und so einen Platz freimacht. So frustriert Wellinger nach den letzten Wochen und Monaten auch ist: Das dürfte er seinen Teamkameraden wahrlich nicht wünschen. (is)

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