Eine Woche ist die Landesliga alt und der VfB Hallbergmoos liegt mit Sieg, Unentschieden und Niederlage voll im Trend dieser bisher so unvorhersehbaren Saison. Als nächstes steht das Gastspiel beim TSV 1860 Rosenheim (Sonntag, 16.30 Uhr) an. Auch der Kontrahent hat mit Sieg, Unentschieden und Niederlage bisher alles erlebt.
Hallbergmoos – „Es sind wirklich wilde Ergebnisse gerade“, sagt der Hallbergmooser Trainer Andreas Giglberger. Genau das bestätigt ihn darin, vornehmlich auf sich selbst zu schauen. Gefühlt stehen in jedem Spiel die Chancen 50:50 und deshalb sagt der Coach, „dass bei dieser extremen Ausgeglichenheit die Defensive der Schlüssel ist“. Auch in Rosenheim wird der Angriff auf die Saisonpunkte fünf bis sieben erst einmal ein hartes Stück Arbeit.
Torwart Muck Riedmüller fällt aus
Eine große Hiobsbotschaft ist die lange Ausfallzeit von Torwart Muck Riedmüller, der in der kommenden Woche operiert wird. Gegen Traunstein war er im Rasen hängen geblieben und musste verletzt ausgewechselt werden. Er hat sich das Außenband gerissen und das Syndesmoseband angerissen. Die voraussichtliche Ausfallzeit beträgt acht Wochen.
Keeper Tobias Heckl wurde gegen Traunstein eingewechselt und bekommt nun über einen längeren Zeitraum seine Chance. Dahinter sitzt Mustafa Bilgin auf der Bank. Eine Reaktivierung von Torwarttrainer David Hundertmark ist für Giglberger kein Thema: „David macht einen super Job und hat die jungen Keeper deutlich weitergebracht.“ Nun sei die Zeit für Heckl gekommen, um seine Fortschritte auf der Landesliga-Bühne zu zeigen.
Florian Schmuckermeier zurück im Kader
Gedanken muss sich Giglberger auch um seine Viererkette machen. Innenverteidiger Carl Opitz ist genau so gesetzt wie Linksverteidiger Leon Schmit, der noch bis zu seinem Wegzug im September für den VfB aufläuft. Rechts in der Kette fehlt Urlauber Christoph Mömkes, sodass Alexandros Tzikas und Valentin Thalmeier um die Planstelle kämpfen. Innenverteidiger war zuletzt der zweite Spielertrainer Andreas Kostorz. Christian Wimmer ist diesmal wieder dabei und dazu bietet sich auch Mikail Masat an. Giglberger selbst nähert sich der Kadernominierung an, in Rosenheim wird es aber noch nicht so weit sein.
Einen Schritt weiter ist da Florian Schmuckermeier, der in der Vergangenheit von diversen Verletzungen gebeutelt war. Der hochveranlagte Mittelfeldspieler wird in Rosenheim auf dem Spielberichtsbogen stehen, zuerst aber auf der Bank Platz nehmen. Er soll langsam herangeführt werden.