Nicki Minaj nennt JD Vance vor Kirk-Witwe "Attentäter" – die reagiert mit Kompliment

Nicki Minaj hat JD Vance vor Charlie Kirks Witwe als "Attentäter" bezeichnet – doch Erika Kirk beruhigte sie. Als Überraschungsgast beim "America Fest" von Kirks Unternehmen "Turning Point USA" lobte die US-Rapperin am Sonntag zunächst sowohl Donald Trump als auch JD Vance. "Ich liebe beide", sagte sie live auf der Bühne in Phoenix, Arizona. Im Gespräch mit Erika Kirk bezeichnete sie Vance dann plötzlich als "Attentäter": "Liebe junge Männer, ihr habt tolle Vorbilder. Wie unser gutaussehender, schneidiger Präsident. Und ihr habt tolle Vorbilder wie den Attentäter JD Vance, unser Vizepräsident. Und wenn ich das sage…" Sie unterbrach mitten im Satz. Von ihrer eigenen Aussage bestürzt hielt sich Minaj die Hand vor den Mund.

Erika Kirk reagiert gelassen auf Minajs "Attentäter"-Aussage

Erika Kirk hatte ihren Ehemann im September bei einem Attentat auf ihn verloren. Der Politaktivist wurde bei einer Rede auf dem Campus der Utah Valley University in Orem durch einen Gewehrschuss getötet. Die Rapperin fürchtete offenbar, sie würde Erika durch das Wort "Attentäter" an die schlimme Erfahrung erinnern. Außerdem hatte sie zuvor ausschließlich positiv über Vance gesprochen, und war von dieser Wortwahl sichtlich über sich selbst schockiert.

Doch Erika Kirk, die das Gespräch moderierte, reagierte gelassen: "Vertrau mir, es gibt nichts, was ich nicht schon gehört hätte, also alles gut. Ich liebe dich. Du musst darüber lachen, wirklich, ich bin so viel genannt worden, aber weißt du was? Gott ist so gut, ich lasse es einfach an meinem Rücken herunterrutschen." Charlie Kirk war der Gründer dieser Show gewesen. Es war das erste "America Fest" ohne ihn.

Plötzlicher Sinneswandel von Nicki Minaj

Für einige Fans war es überraschend, dass Rapperin Nicki Minaj überhaupt bei einer derartigen, republikanischen Show auftritt. So hatte sie in vergangenen Jahren häufig LGBTQ-Rechte verteidigt und sich für ein liberales Amerika eingesetzt. Doch bei ihrem Gastauftritt bei TPUSA soll die Fragerunde mit Minajs vorgelesenen Tweets gegen den demokratischen Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, begonnen haben. Minaj hatte ihn in der Vergangenheit dafür kritisiert, Transgender-Kinder unterstützen zu wollen.

Erika Kirk fragte, was sie Newsom jetzt gerne sagen würde. In ihrer Antwort bezeichnete die US-Rapperin ihn abwertend als "Newscum" (Neudreck), wie Trump ihn ebenfalls nennt. Sie sagte außerdem: "Wir haben kein Problem damit, den Abschaum aufzuräumen, wenn wir müssen. Bitte sei vorsichtig – das würde ich Gavie Poo sagen." Woher Nicki Minaj's plötzlicher Sinneswandel kommt, ist unklar.