Wertschätzung der Arbeit: Peter Hillary zu Besuch bei Hillary-Stiftung in Bad Wiessee
Der Sohn von Sir Edmund Hillary, Peter, ehrte die Arbeit der Hillary-Stiftung in Bad Wiessee. Bei einem Jubiläumsessen wurde auf jahrzehntelange Everest- und Sherpa-Unterstützung zurückgeblickt.
Bad Wiessee – Anlässlich seiner Europa-Tournee kam der einzige Sohn Peter (Mitte) von Mount Everest-Erstbesteiger Sir Edmund Hillary zu Besuch zur Hillary-Stiftung Deutschland, die in Bad Wiessee ihren Sitz hat. Bei einem Jubiläumsessen ließen die Teilnehmer, darunter auch Stiftungsgründerin Ingrid Versen, die lange Zusammenarbeit für die Sherpas im Everest-Gebiet Revue passieren.
Wertschätzung der Arbeit: Peter Hillary zu Besuch bei Hillary-Stiftung in Bad Wiessee
„Ihr seid in Deutschland ein großartiges Team, das enorm viel auf die Beine gestellt hat“, würdigte Peter Hillary die Arbeit. Dieser hatte nach dem Tod seines Vaters 2008 die Leitung des 1960 gegründeten Himalayan Trust Neuseeland/Nepal übernommen. Ehrensache war, dass bei dem besonderen Termin auch zwei Vorstandsmitglieder der Hillary-Stiftung mit dabei waren. Vize-Vorstand Manfred Häupl, Chef von Hauser-Exkursionen in München, und der Journalist und ehemalige Leiter des Tegernseer Bergfilm-Festivals, Michael Pause, nahmen teil.
Drei Hillary-Generationen sind bisher vom Bergsteiger-Gen befallen: Großvater Edmund Hillary bestieg 1953 mit dem Sherpa Tenzing Norgay als erste Menschen den 8.848 Meter hohen Mount Everest in Nepal. Sein Sohn Peter bestieg ihn auf der Route des Vaters 1990 und 2003. Peter Hillary hat sich als Abenteurer, Expeditionsleiter und Buchautor einen Namen gemacht.
Der Vater von vier Kindern komplettierte 2008 seine Sammlung der „Seven Summits“, der höchsten Berge aller sieben Kontinente. Was weder dem Großvater noch dem Vater gelang, erreichten die Enkel von Sir Edmund Hillary, George und Alexander, gemeinsam 2019: Die erfolgreiche Besteigung des nepalesischen Götterbergs Ama Dablam. Darüber soll demnächst ein Dokumentationsfilm entstehen.
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