Jetzt endlich: Kirchenwirt in Steinebach ab Samstag wieder geöffnet

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Schon eifrig am Probekochen: Wirt Dawood Shukri (r.) und Koch Ido Tobian in der Küche des Kirchenwirts. © Andrea Jaksch

Eigentlich hätte der Betrieb schon im Mai starten sollen: Ab Samstag ist der Kirchenwirt in Steinebach wieder geöffnet. Auch das „Weinmalig einmalig“ gegenüber legt los.

Das war eine schwere Geburt. „Wir haben es einfach nicht schaffen können zum 1. August“, sagte Dawood Shukri, neuer Wirt des Kirchenwirts in Steinebach. Der Betrieb im sanierten Kirchenwirt hatte ursprünglich schon im Mai losgehen sollen, dann stand der 1. August im Fokus, und es wurde wieder nichts. Aber jetzt: Am kommenden Samstag, 31. August, beginnt ein sogenanntes „Soft Opening“ mit warmer Küche. Richtig gefeiert werden soll dann am Samstag, 14. September, ab 17 Uhr.

Seit mehreren Tagen schon herrscht viel Leben im Biergarten des Kirchenwirts. Shukri hat die Nachbarn eingeladen, Stammgäste aus seinem Restaurant in der Brauerei Stegen, Freunde und Bekannte. Diese konnten im lauschigen Biergarten erste Kostproben aus der Küche testen, während sich Shukri und sein Team dort in Form kochen. „Das hat gut geklappt, es ist sehr schön in dem Biergarten“, sagt Shukri. Dieser liegt geschützt zwischen dem Kirchenwirt und der Vinothek, die ebenfalls ab Samstag geöffnet ist und für die Jakob Sandler als Organisator mit im Boot ist, der dort schon seit Wochen werkelt und sich um die Auswahl kümmert.

An der Speisekarte für den Kirchenwirt arbeitet Shukri noch. Neben Klassikern wie Schweinebraten soll es mindestens zwei arabische Gerichte geben, darunter beispielsweise Reis mit Nüssen und Hühnchen oder gefüllte Weinblätter. Außerdem gibt es voraussichtlich Thai-Currys, Cordon bleu und sonntags auch mal Fränkisches Schäufele.

Für Organisatorisches in der Vinothek „Weinmalig einmalig“: Jakob Sandler.
Für Organisatorisches in der Vinothek „Weinmalig einmalig“: Jakob Sandler. © Andrea Jaksch

In der Vinothek bietet Jakob Sandler eine breite Auswahl an Wein, aber auch Spirituosen an. „In den Regalen steht, was uns selbst schmeckt“, sagt er. Das Angebot reicht von Bränden der Psenner-Brennerei aus Südtirol über Weine aus verschiedenen Regionen bis zum Prosecco der Villa Sandi in Italien. Gäste, denen das Getränke-Angebot im Kirchenwirt nicht reicht, sollen sich in der Vinothek ihr Lieblingsgetränk aussuchen können. Die Vinothek kann auch für Veranstaltungen mit bis zu 30 Personen gemietet werden. Die Öffnungszeiten sind noch nicht ganz festgezurrt. Vorerst ist die Vinothek ab 11 Uhr geöffnet, Ende offen.

Dawood Shukri und die Gemeinde mussten in den vergangenen Wochen viel Geduld beweisen. Dabei war wohl vor allem die Zusammenarbeit mit dem Elektriker schwierig, der aus dem Landkreis, aber nicht der Gemeinde kommt. „Er hat nicht gut gearbeitet“, sagte Bürgermeisterin Christel Muggenthal diese Woche. Die Firma habe in der Zeit wohl mehrmals den Besitzer gewechselt, „aber das ist keine Entschuldigung, finde ich“. Dazu kamen einige Kleinigkeiten, die am Kirchenwirt insgesamt nachgebessert werden mussten. Zum Schluss war noch eine Abnahme durch das Landratsamt fällig. Die hat dann aber wohl gut geklappt. Muggenthal ist froh, dass Shukri zwischendrin nicht das Weite gesucht hat. „Er hat zwar auch keine Pacht entrichten müssen bisher, aber diese ewige Warterei und Ungewissheit, die waren anstrengend.“ Ungeplant ist auch der Kauf der Küche für den Kirchenwirt gewesen. Das hat nun doch die Gemeinde übernommen, eine kostspielige Entscheidung. „Dafür kann ein Nachfolger, sollte es denn eines Tages einen geben, sie übernehmen“, sagt Muggenthal.

Das Team des Kirchenwirts ist ab sofort unter (0 81 53) 9 07 01 26 für Reservierungen und Anfragen erreichbar. Mittwochs ist sowohl im Kirchenwirt also auch in der Vinothek Ruhetag. Warme Küche gibt‘s im Kirchenwirt bis 21.30 Uhr.

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