Am 9.9. 2024 ist Caterina Valente gestorben, schon am nächsten Tag wurde sie in aller Stille beigesetzt – ein Abschied so friedlich, wie sie ihren Lebensabend verbracht hatte. Erst als der Weltstar die letzte Ruhe gefunden hatte, erfuhr die Öffentlichkeit von ihrem Tod. Das sei ihr ausdrücklicher Wunsch gewesen, teilte Valentes Agentur mit. Es soll auch keine weiteren Zeremonien und Gedenkfeiern geben.
Caterina Valentes Manager: „Niemand durfte mehr zu ihr“
Wenige Tage nach dem Tod der Künstlerin meldet sich ihr letzter Manager zu Wort. Rainer Ritter ist schwer enttäuscht, dass er vom Tod seiner Mandantin selbst erst aus den Medien erfahren hat. Seine Vorwürfe richten sich vor allem gegen Valentes Sohn Eric van Aro. Gegenüber „bild.de“ beklagt er: „Caterinas Sohn Eric hat seine Mutter in den vergangenen Jahren von der Öffentlichkeit und Freunden abgeriegelt.“ Niemand hätte sie in der Luxus-Wohnanlage am Hang von Lugano besuchen dürfen. „Niemand durfte mehr zu ihr. Ich nicht, und auch andere enge Weggefährten nicht.“
Selbst er als Manager und Freund hatte seit Jahren keinen Zugang zu Caterina. „Eric hat jegliche Kontaktaufnahme abgeblockt. Ich glaube nicht, dass das der Wunsch seiner Mutter war.“
Sohn von Caterina Valente äußert sich zu den Vorwürfen
Auf Nachfrage von „bild.de“ äußerte sich der Sprecher von Eric van Aro zu Ritters Aussagen. „Caterina Valente hat sich 2003 aus dem Show-Business zurückgezogen und daher die Zusammenarbeit 2009 mit Rainer Ritter beendet.“ Bis zuletzt hätte die letzte Entscheidung über berufliche oder private Termine bei Caterina Valente selbst gelegen. Auch Geschenke (Ritter behauptet, ein Freund musste Blumen zum Geburtstag des Stars vor der Haustür ablegen) hätten „ihr Ziel immer erreicht haben. Schade, dass die Erinnerungen von Rainer Ritter an Caterina Valente negativer Natur sind.“