Schamanen sagten Maduro-Entführung voraus – und haben keine gute Nachricht für Trump

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Der US-Angriff auf Venezuela kam überraschend. Doch Schamanen in Lima hatten die Entmachtung Maduros offenbar vorhergesagt – und haben noch weitere Prophezeiungen.

Lima – Kaum ein Experte hatte den überraschenden US-Angriff auf Venezuela in dieser Form kommen sehen. Die regelbasierte Weltordnung scheint damit aus den Fugen geraten. In die schwierige geopolitische Situation und die unübersichtliche Nachrichtenlage mischen sich nun auch Stimmen von ungewohnter Seite: Peruanische Schamane sorgten wenige Tage nach dem Jahreswechsel für mediale Aufmerksamkeit. Denn eine ihrer Prognosen aus dem vergngenen Jahr – der Machtverlust des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro – hat sich nach der US-Militäraktion bewahrheitet.

Peru, Lima: Schamanen halten Fotos von US-Präsident Trump, während ihres jährlichen Rituals zur Vorhersage politischer und sozialer Themen für das neue Jahr.
Peru, Lima: Schamanen halten Fotos von US-Präsident Trump, während ihres jährlichen Rituals zur Vorhersage politischer und sozialer Themen für das neue Jahr. © Guadalupe Pardo/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

„Wir haben darum gebeten, dass Maduro geht, dass er zurücktritt, damit der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, ihn entfernen kann, und wir haben visualisiert, dass dies im kommenden Jahr geschehen wird“, sagte die Schamanin Ana María Simeón laut der Nachrichtenagentur AP. Dass Trump bei Maduros Entmachtung seine Finger im Spiel haben würde, sagten sie ebenfalls korrekt voraus. Andere Teile ihrer Prognose erwiesen sich jedoch als falsch, darunter etwa: „Nicolás Maduro wird aus Venezuela fliehen. Er wird nicht gefasst.“ Tatsächlich sitzt Maduro in den USA im Gefängnis.

Unheilvolle Prophezeiung aus Peru: Schamanen sagen Trump Krankheit voraus

Während US-Präsident Donald Trump seinen Machtanspruch ausweitet und bereits laut über ähnliche Aktionen in Kolumbien, Kuba oder Grönland nachdenkt, haben die Schamanen keine guten Nachrichten für ihn. „Die Vereinigten Staaten sollten sich vorbereiten, denn Donald Trump wird schwer erkranken“, verkündete die Sprecherin Juan de Dios Garcia gesundheitliche Probleme beim 79-jährigen Präsidenten im Jahr 2026, wie die Nachrichtenagentur Reuters vergangene Woche berichtete. Das Weiße Haus reagierte auf eine Anfrage des US-Mediums Daily Beast dazu mit einer offiziellen Stellungnahme, in der es hieß, Trump sei bei bester Gesundheit.

Zuletzt hatte es jedoch immer wieder Debatten um den Gesundheitszustand des 79-Jährigen gegeben. Anlass waren eine von Trump verkündete MRT-Untersuchung, aber auch Blutergüsse an seiner rechten Hand, geschwollene Knöchel sowie mutmaßliche Nickerchen bei offiziellen Presseterminen. Die Erklärungen dafür muteten teils abenteuerlich an: Der Bluterguss an der Hand stamme von einer Verletzung durch den Ring der Justizministerin Pam Bondi bei einer „High five“-Begrüßung, hieß es etwa. Zudem sei es laut Trumps Sprecherin Karoline Leavitt zu Reizungen an der Hand „durch häufiges Händeschütteln“ gekommen.

Ende des Ukraine-Kriegs? Was die Schamanen noch vorhersagen

Die Schamanen aus Peru sahen Trumps persönliche Zukunft zwar nicht rosig, für die Welt hatten sie aber versöhnlichere Nachrichten. So hieß es über den Ukraine-Krieg in der Prophezeiung für 2026: „Ich sehe, dass der Konflikt enden wird, sie werden die Flagge des Friedens hissen“, so Garcia laut Reuters. Eine kleine Einschränkung gibt es allerdings: Dieses Ergebnis hatten die Peruaner schon für das Jahr 2023 vorhergesagt.

Die Schamanen-Rituale haben eine lange Tradition, treffen mit ihren Aussagen aber nur gelegentlich ins Schwarze. Neben ihren Vorhersagen will die Gruppe mit ihren Gebeten an die Götter – begleitet von Blumen, Weihrauch und Tänzen – politische Entscheidungsträger dazu bewegen, kluge Entscheidungen zu treffen. Ein Anliegen, das in der aktuellen Weltlage auf breite Zustimmung stoßen dürfte. (Quellen: AP, Reuters, Daily Beast) (bme)

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