Die Freiwillige Feuerwehr Zustorf hat mit ihren 37 Aktiven im Jahr 2024 genau 15 Einsätze absolviert. Besonders belastend war dabei ein schwerer Verkehrsunfall im Bereich Rosenau, bei dem es fünf Verletzte gegeben hatte, einer wurde sogar tödlich verletzt.
Zustorf – Kommandant Bernhard Schwarzbözl ging bei seinem Jahresbericht im Rahmen der Dienstversammlung im Gasthaus Lintsche darum auf diesen bewegenden Einsatz ausführlicher ein. Es gab aber auch gerade im Bereich der technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen eine besonders schöne Erfahrung: Die bei einem Unfall verletzte Beifahrerin sei gekommen, habe für die Feuerwehr etwas zu trinken gebracht und sich für die Hilfe bedankt. 230 Einsatzstunden stehen für die Feuerwehr zu Buche, dazu kommen noch einmal 370 Stunden für Übungen, 100 für Funkübungen und noch einmal 41 für Schulungen.
Die Fertigstellung des Feuerwehrhauses schlug mit offiziell 270 Stunden zu Buche, wobei alle Beteiligten sich sicher sind, dass längst nicht alle Stunden aufgeschrieben wurden. 1753 Stunden ehrenamtliche Arbeit kamen hier zusammen.
Die Feuerwehr erhält ein neues Fahrzeug. Es wird ein mittleres Löschfahrzeug auf Iveco-Fahrgestell, das insgesamt 364 000 Euro kosten wird. Die Fahrzeugweihe soll zusammen mit der offiziellen Einweihung des Gerätehauses im Herbst stattfinden. Ausgeliefert werden soll das neue Fahrzeug allerdings schon im Sommer. Aktuell wird bei der Firma Ziegler der Aufbau hergestellt.
Bürgermeister Josef Straßer (FWG), der die Gesamtsumme der Investitionen für das Gerätehaus auf 1,8 Millionen Euro bezifferte, erhielt großes Lob auch von der Kreisbrandinspektion dafür, dass die Gemeinde Langenpreising, wie auch die anderen Gemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft, in die Feuerwehren investieren. Das alte Fahrzeug hat noch TÜV bekommen bis Dezember 2026.
Die Jugendfeuerwehr hat jetzt wieder sechs Mitglieder. Das berichtete Veronika Lintsche. Die Feuerwehr erntet aktuell die Früchte ihrer Jugendarbeit, haben doch drei junge Feuerwehrleute die modulare Truppmannausbildung abschließen können. Bereits angekommen ist eine neue Tragkraftspritze, die zum neuen Feuerwehrauto gehört und bereits in einer Übung vorgestellt werden konnte. „Das ist ein Topgerät. Da freuen sich die Maschinisten.“
Die ersten Meldeempfänger konnten in Betrieb genommen werden. Sie funktionieren nach dem Bericht des Kommandanten einwandfrei. Verbesserungen bei der Organisation versprechen sich Kommandant wie Kreisbrandkommando von einer neuen Software, die jetzt nach und nach eingeführt wird. Sie gestattet auch eine leichtere Anmeldung von Feuerwehrleuten zu überörtlichen Lehrgängen. Die Digitalisierung der Sirenen allerdings wird erst im Jahr 2026 erfolgen, musste der Kommandant berichten.