Der FC Bayern hat nur noch einige Stunden Zeit für Neuverpflichtungen. Der Transferpoker um den Wunschspieler scheint in die nächste Runde zu gehen.
München – Die Begegnung gegen den FC Augsburg geriet beinahe schon zur Nebensache. Beim FC Bayern gibt es reichlich Diskussionen um den kleinen Kader, in den letzten Tagen stand vor allem Nicolas Jackson im Fokus. Der Chelsea-Stürmer würde gerne an die Isar wechseln, doch ein Transfer scheiterte am Samstag. Ist das letzte Wort schon gesprochen?
Durch die Verletzung von Liam Delap wurde den Verantwortlichen der Londoner die Sache zu heikel, sie beorderten Jackson zurück in die englische Hauptstadt. Berichten von Sky zufolge aber gibt es dennoch eine kleine Möglichkeit, den Offensivspieler verpflichten zu können. So sollen sich Jackson und sein Berater Ali Barat noch in München befinden.
Schnappt sich der FC Bayern Nicolas Jackson doch noch?
Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters versuchen offenbar weiterhin alles, um Chelsea von einer Leihe überzeugen zu können. Nach wie vor möchte Jackson für mindestens ein Jahr in der Bundesliga spielen, hofft darauf, dass die Unterredungen beider Klubs am Ende von Erfolg gekrönt sein werden.
Transfer-Experte David Ornstein von The Athletic glaubt allerdings nicht, dass der englische Top-Klub sein Okay geben wird. Er vermeldet, dass Chelsea zwar zu einem Verkauf bereit sei, eine Leihe aber definitiv nicht infrage kommen würde. Dieses Modell ist keines für die Münchner, zuletzt lehnte auch Klub-Baron Uli Hoeneß einen festen Kauf ab.
Zum aktuellen Zeitpunkt also ist komplett unklar, ob Jackson zum FC Bayern kommt – oder vielleicht sogar zu einem anderen Verein wechselt. Chelsea ist gesprächsbereit, sofern jemand eine Verpflichtung anstrebt. Viele Stunden Zeit hat der FCB nicht mehr, um die Blues zu überzeugen oder sich gar nach einer Alternative umzuschauen.
Jackson wäre im Sturmzentrum der gewünschte Backup für Harry Kane, könnte aber auch auf den Flügeln für Furore sorgen. Übereinstimmende Medienberichte hatten eine Leih-Gebühr von 15 Millionen Euro ins Spiel gebracht. Da Chelsea jetzt offenbar nur noch fest verkaufen möchte, dürfte diese Summe nicht einmal im Ansatz ausreichend sein. (is)