Trinkwasserbrunnen bei Starkregen überflutet: Leitungswasser abkochen

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Der Stumpfenbach wuchs nach den starken Regenfällen am Sonntagabend zu einem Strom an und überflutete die Wiesen bis zu den S-Bahn-Gleisen. Das Foto zeigt einen Abschnitt zwischen Stumpfenbach und Altomünster. © gh

Der Starkregen am Sonntagabend hat einen Trinkwasserbrunnen zum Überfluten gebracht. Nun muss das Leitungswasser in Teilen von Altomünster und Markt Indersdorf abgekocht werden.

Altomünster/Erdweg - Das Gesundheitsamt Dachau hat eine „Wasserabkochanordnung“ erlassen. Nach dem Starkregen am Sonntag ist ein Trinkwasserbrunnen überflutet worden, wie das Landratsamt gestern Abend mitteilte. Daher muss Leitungswasser ab sofort in folgenden Bereichen abgekocht werden: Hauptort Markt Altomünster mit Deutenhofen, Freistetten, Hohenried, Hohenzell, Irchenbrunn, Lichtenberg, Plixenried, Rametsried, Röckersberg, Ruppertskirchen, Schauerschorn, Sengenried, Stumpfenbach, Übelmanna, Unterzeitlbach; Ortsteile von Indersdorf: Aberl, Ainhofen, Ainried, Arnzell, Berg, Brand, Eglersried, Eichstock, Erl, Fränking, Gittersbach, Grainhof, Gundackersdorf, Harreszell, Hartwigshausen, Kattalaich, Kleinschwabhausen, Langenpettenbach, Lanzenried, Lochhausen, Neuried, Neusreuth, Oberainried, Obergeisersberg, Puch, Riedhof, Schönberg, Senkenschlag, Stachusried, Stangenried, Tafern, Unterainried, Untergeiersberg, Wagenried, Weil, Wengenhausen, Westerholzhausen, Ziegelstadl.

Festgestellt wurden Grenzüberschreitungen im Bereich Mikrobiologie im Hauptort der Marktgemeinde Altomünster, im Ortsteil Unterzeitlbach der Marktgemeinde Altomünster Altomünster, im Ortsteil Langenpettenbach des Marktes Markt Indersdorf, wie der Zweckverband zur Wasserversorgung der Alto-Gruppe erklärte.

Um Gefahren für die Gesundheit auszuschließen, sei das Wasser in den zuvor genannten Bereichen vorsorglich abzukochen.
Das Abkochgebot gilt für das Trinken von Leitungswasser, für die Zubereitung von Speisen, zum Waschen von Obst, Salat oder Gemüse, zum Zähneputzen sowie zum Reinigen von offenen Wunden.
Das Wasser ist vor Gebrauch einmalig sprudelnd aufzukochen und anschließend langsam über mindestens 10 Minuten abzukühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Das derzeit abgegebene Wasser kann für die Körperpflege (Duschen, Baden), für das Reinigen von Bedarfsgegenständen (Geschirr), für das Reinigen von Wäsche und für die Toilettenspülung verwendet werden.

Der betroffene Trinkwasserbrunnen werde derzeit nicht betrieben, die Trinkwasserversorgung gestaltet sich über die weiteren Trinkwasserbrunnen des Zweckverbandes.

Im betroffenen Versorgungsgebiet werden derzeit das Wasserleitungsnetz intensiv gespült und regelmäßig zeitlich engmaschig Wasseranalysen durchgeführt, um die Entwicklung bewerten zu können.

Der betroffene Versorgungsbereich des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Alto-Gruppe wurde über mehrere Wasseranalysen gemäß den Vorgaben der Trinkwasserverordnung durch das Gesundheitsamt genauer begutachtet, so das Landratsamt. Sobald das Trinkwasser wieder einwandfrei ist, informiert die Behörde darüber.

dn

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