So teuer sind die Tickets für umstrittenen Eurovision Song Contest in Wien

Der Eurovision Song Contest (ESC) 2026 wirft seine Schatten voraus. Der größte Musikwettbewerb der Welt war noch nie so umstritten wie in diesem Jahr. Wegen der Teilnahme Israels boykottieren mehrere Länder den diesjährigen ESC. Andere Länder wiederum, darunter Deutschland, bereiten sich schon mit Hochtouren auf die Auswahl ihrer Talente vor.

Für alle Fans, die vor Ort sein wollen, startet am Dienstag (13. Januar) um 13 Uhr der begehrte Vorverkauf der Tickets. Und wie jedes Jahr muss tief in die Tasche gegriffen werden. 

ESC-Tickets etwas günstiger als letztes Jahr – dennoch teuer

Grundsätzlich können Tickets für das Event in der Wiener Stadthalle nur erworben werden, wenn man sich im Vorfeld für die Ticketausgabe registriert hat. Dies ging bis zum 18. Dezember 2025. An alle mit Registrierung werden die Tickets in mehreren Verkaufswellen im First-come-first-served-Prinzip ausgegeben – der Schnellste gewinnt.

Wie das österreichische Portal "oe24" berichtet, variieren die Preise je nach Veranstaltung und Sitzplatzkategorie. Demnach reichen die begehrten Karten von 30 Euro bis hin zu stolzen 360 Euro. Dieser Preis wird für "Golden Circle Tickets" für das große Finale verlangt.

Damit sind die Tickets etwas günstiger als im letzten Jahr. Auch vor 11 Jahren mussten Fans in Österreich noch mehr hinblättern. 2025 kosteten Stehplatz-Tickets für den ESC in der Schweiz 350 Franken, also 374 Euro. 2015, beim letzten ESC in der Wiener Stadthalle, hat ein gleichwertiger Platz 390 Euro gekostet.

Sie holte den Wettbewerb 2014 nach Österreich: Conchita Wurst kehrt 2026 zum ESC zurück.

Eurovision Song Contest 2026 findet in Wien statt
Eurovision Song Contest 2026 findet in Wien statt IMAGO / SKATA

Betrug beim ESC: Fake-Tickets und QR-Fallen im Umlauf

Doch bei all der Freude gibt es auch beunruhigende Nachrichten von Experten. Betrüger nutzen die hohe Nachfrage nach Tickets, um ahnungslose Fans mit Fake-Tickets und gefälschten QR-Codes zu täuschen, wie ebenfalls "oe24" berichtet. Die Betrüger bieten vermeintliche Tickets für das Event auf verschiedenen Plattformen und sozialen Medien an. Oftmals handelt es sich dabei um gefälschte Eintrittskarten oder manipulierte QR-Codes, die beim Einlass nicht funktionieren. Der ORF, die Polizei und die Stadt Wien warnen vor diesen kriminellen Machenschaften und rufen Fans dazu auf, besonders vorsichtig zu sein.

Tickets sind nur über die offizielle Verkaufsstelle zu erwerben. Der Ticketverkauf für den Eurovision Song Contest 2026 erfolgt über eurovision.com.

Nicht nur mehrere Länder boykottieren den Wettbewerb, auch Sieger Nemo gibt seinen ESC-Pokal wegen der Teilnahme Israels zurück.