Im ganzen und gebraten: Am Flughafen München machten die Beamten des Zolls einen ungewöhnlichen Tier-Fund im Koffer einer aus Afrika eingereisten Passagierin.
Flughafen München - Da dürften wohl die erfahrensten Beamten des Zolls am Flughafen München nicht schlecht gestaunt haben. Bereits am Freitag, dem 9. Februar, fanden sie im Koffer einer Frau ein ganzes, gebratenes Tier. Die Dame, die aus Togo eingereist war, hatte es in ihrem Gepäck versteckt, bei der Röntgenkontrolle kam es dann dennoch zum Vorschein. Bei dem Tier handelte es sich um ein Nagetier, die genaue Gattung lautet dem Zoll nach „Agutis“.
Flughafen München: Gebratenes, ganzes Tier im Koffer einer Passagierin gefunden
Das Fleisch ist aufgrund tierseuchenrechtlicher Regelungen nicht einfuhrfähig. Es wurde eingezogen und anschließend der fachgerechten Vernichtung zugeführt .„Wir erleben immer wieder, dass Reisende nicht einfuhrfähige Lebensmittel aus dem Ausland mitbringen wollen“, so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamtes München. Der Zoll am Airport erinnert im Zuge des Fundes an die allgemeinen Regelungen: „Grundsätzlich ist das Mitbringen von Fleisch und Milch sowie daraus hergestellter Erzeugnisse aus Nicht-EU-Ländern untersagt, um ein Einschleppen von Tierseuchen in die Europäische Union zu vermeiden.
Ekel-Fund am Airport München: Frau versteckt totes Tier im Koffer
Es ist nicht das erste Mal, das ein tierischer Fund bei der Einreise in München zum Vorscheim kommt. Bei der Gepäckkontrolle am Flughafen München entdeckten die Beamten im Koffer eines 36-Jährigen 16 Kilogramm ungekühltes Fleisch einer Ziege, ebenso deren Schädel sowie ihr offen liegender Darm. Ein weiterer Fund sei schon „etwas Außergewöhnliches“, schreibt der Pressesprecher des Hauptzollamts vor einiger Zeit Am Flughafen München stoppten Fahnder einen Ghanaer mit zwei frisch gebratenen Antilopen im Gepäck.