Wie in vielen Handwerksberufen herrscht auch beim Mühldorfer Bäcker Franz Strohmaier Personalmangel. Für den Verkauf am Wochenende sucht er Unterstützung. Dabei hat er eine Praktikantin angesprochen. Er habe ihr eine Stelle im Verkauf angeboten, sagte der Bäcker dem „Oberbayerischen Volksblatt“ zufolge.
Allerdings habe sie abgelehnt. „Wenn sie verdient, dann wird der Familie der Zuschuss gekürzt. Das ist paradox. Mir hätte sie geholfen“, zitiert das OVB den Bäcker. Es sei kein Einzelfall, um die Zuschüsse nicht zu gefährden, werde von Flüchtlingen immer wieder Arbeit abgelehnt.
Freiburg: Bäcker mit einem unkonventionellen Konzept
Bäcker Till Gurka hat mit seinem unkonventionellen Konzept für Schlagzeilen gesorgt. Er hat das traditionelle Backhandwerk neu interpretiert, indem er die Öffnungszeiten seiner Bäckerei „Till und Brot“ in Freiburg auf 11 Uhr vormittags verschoben hat.
Seine Mitarbeiter beginnen ihren Arbeitstag zwischen 6 und 7 Uhr morgens, anstatt wie üblich um 2 Uhr nachts. Sonntag und Montag bleibt die Bäckerei geschlossen. Till will mit seinem Konzept vor allem auch junge Arbeitnehmer der Generation Z anziehen.