Die Oberrother Bäckerei Gürtner und Wallners Bioputen haben eine Auszeichnung des Staatsministeriums erhalten.
Oberroth/Hebertshausen – Auf dem Weg zu 30 Prozent Bio bis 2030 gehen bayerische Bio-Betriebe mit gutem Beispiel voran. Zehn von ihnen wurden im Rahmen der Initiative „30 für 30“ des bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus ausgezeichnet, darunter mit der Bäckerei Gürtner aus Oberroth und Wallners Bioputen GmbH & Coaus Hebertshausen auch zwei Betriebe aus dem Landkreis Dachau.
Die Preisverleihung fand auf der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, der Biofach 2024 statt. Hubert Bittlmayer, Amtschef des Staatsministeriums, übernahm die Ehrung. Der Wettbewerb zeichnet seit 2021 in sechs Runden insgesamt 30 Leuchtturmprojekte aus, die mit modernen und innovativen Konzepten die bio-regionale Ernährung in Bayern voranbringen. Alle teilnehmenden Betriebe sind Nutzer des bayerischen Bio-Siegels, das als anerkanntes Gütesiegel Verbrauchern eine Orientierungshilfe beim gezielten Einkauf von bayerischen Bio-Produkten ist.
Bio-Bäckerei Gürtner
„Die Bio-Bäckerei Gürtner arbeitet seit Jahrzehnten nur mit regionalen Bio-Landwirten zusammen. Für mich beutetet das eine Anerkennung meines jahrzehntelangen Engagements zur Herstellung gesunder und regionaler Bio-Backwaren und die aktive Unterstützung unserer Landwirte durch die ausschließliche Verarbeitung regionaler Bio-Erzeugnisse“, ffreute sich Bäckerei-Inhaber Anton Gürtner.
Bioputenhof Wallner
Barbara Wallner bringt das ganzheitliche Hofkonzept ihres Familienbetriebs auf den Punkt: „Motiviert hat uns für die Bio-Hofschlachtung die tiefe Überzeugung, dass ein geschlossener, regionaler Kreislauf der Schlüssel zu einer nachhaltigen, modernen Landwirtschaft ist. Wir wollten nicht nur Veränderungen bewirken, sondern auch Verantwortung für die Zukunft übernehmen. Mit eigener Futter-, Energie- und Wärmeherstellung, der Aufzucht der Bio-Puten sowie der Schlachtung und Vermarktung am Hof setzen wir auf einen ganzheitlichen Ansatz.“ dn