Nur zwei Punkte fehlen: Formel-1-Rookie steht kurz vor einer Rennsperre

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Nach seinem Crash mit Carlos Sainz (Williams) in Monza steht Haas-Pilot Oliver Bearman bei zehn Strafpunkten – nur zwei Zähler trennen ihn von einer Formel-1-Sperre.

Monza – Nach seinem Rammstoß gegen George Russell (Mercedes) beim Großen Preis von Spanien stand Weltmeister Max Verstappen kurz vor einer Rennsperre, die er gerade noch umgehen konnte. Jetzt muss ein weiterer Formel-1-Star um seine Superlizenz zittern: Haas-Pilot Oliver Bearman steht ebenfalls kurz vor einer Zwangspause!

Oliver Bearman (Haas) beim Großen Preis von Italien 2025 in Monza
Haas-Pilot Oliver Bearman muss nach seiner Kollision mit Carlos Sainz (Williams) um eine Rennsperre fürchten. © Luca Rossini/Imago

Der Brite war beim Großen Preis von Italien in Monza, den Verstappen in dominanter Manier gewann, mit Williams-Pilot Carlos Sainz kollidiert. Dafür bekam er im Rennen nicht nur eine 10-Sekunden-Strafe, sondern im Anschluss auch zwei Strafpunkte. Nun steht Bearman bereits bei zehn Punkten, und nur zwei Zähler fehlen noch bis zur Sperre.

Oliver Bearman fährt vier Formel-1-Rennen auf Bewährung

Heißt: In den kommenden Rennen fährt der Haas-Pilot praktisch auf Bewährung und darf sich keinen weiteren Ausrutscher erlauben. Erst nach dem Großen Preis von Mexiko werden zwei Punkte gestrichen, die er im Vorjahr für eine Kollision beim Großen Preis von Brasilien kassiert hatte, als er für den erkrankten Kevin Magnussen eingesprungen war.

Die Strafpunkte bleiben immer zwölf Monate bestehen, bevor sie wieder verfallen. Bei den nächsten vier Formel-1-Rennen in Aserbaidschan, Singapur, Austin und Mexiko sollte Bearman also keine weiteren Punkte sammeln, sonst müsste er das darauffolgende Rennen automatisch aussetzen.

Kurios: Das letzte Mal, dass ein Fahrer gesperrt wurde, war im vergangenen Jahr. Damals musste Haas-Pilot Kevin Magnussen beim Großen Preis von Aserbaidschan pausieren – und wurde ausgerechnet von Oliver Bearman ersetzt. Sollte sich der 20-jährige Rookie in diesem Jahr tatsächlich noch eine Sperre einhandeln, müsste Haas wieder einen Ersatzfahrer bringen.

Nach dem Japan-GP hatte das Team offiziell bekannt gegeben, dass Toyota-Fahrer Ryo Hirakawa im Ernstfall einspringen würde. Ob der Japaner, der auch schon für Alpine getestet hat, in diesem Jahr also tatsächlich noch zu seinem Formel-1-Debüt kommt, bleibt abzuwarten. (SoBre)

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