Ein Angriff auf das Bahnnetz in Norditalien überschattet den Auftakt der Olympischen Spiele. Behörden vermuten Sabotage und Brandstiftung.
Mailand / Cortina – Der Start der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina wird von einem mutmaßlichen Angriff auf das Bahnnetz in Norditalien überschattet. An mehreren Stellen fanden Behörden Hinweise auf Sabotage des Schienennetzes. Der Vorfall erinnert an ähnliche Sabotage-Akte vor den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris.
An drei verschiedenen Stellen fanden Ermittler Hinweise auf schwere Eingriffe in das Bahnnetz. Sabotage wird von den Sicherheitskräften ausdrücklich nicht ausgeschlossen, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Einer der Hinweise: Auf der Strecke zwischen Bologna und Padua fanden Behörden einen Sprengkörper.
Auf derselben Strecke wurden in einem Schacht außerdem durchtrennte Stromkabel entdeckt, schreibt die Bild. Parallel wurde in der Nähe des Bahnhofs von Pesaro eine brennende Stromkabine vorgefunden. Laut dem Bericht gehen die Ermittler mindestens in diesem Fall von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Auch eine Anti-Terror-Einheit soll sich bereits in die Untersuchungen eingeschaltet haben.
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