Lindsey Vonn bangt am Grab ihres verstorbenen Trainers um Olympia

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Lindsey Vonn zittert weiter um ihre Olympia-Teilnahme. Die 41-Jährige richtet jetzt emotionale Worte an einen ehemaligen Wegbegleiter.

Crans-Montana – Es war ein Sturz, der eine der größten Ski-Karrieren in der Geschichte des Sports für immer beendet haben könnte. In der Abfahrt von Crans-Montana erwischte es Lindsey Vonn, die sich eigentlich Selbstvertrauen für die Olympischen Spiele holen wollte. Auch Marte Monsen stürze böse, sie drückte ihrer Kollegin Vonn zuletzt über Instagram die Daumen für eine schnelle Genesung. Wie es um Vonn bestellt ist? Ihre Fans können nur Mutmaßungen anstellen.

Lindsey Vonn zittert nach einem schweren Sturz um Olympia. © Imago / Frank Heinen / Instagram @lindesyvonn

Unmittelbar nach dem Sturz hatte sich Vonn gemeldet und verraten: Der olympische Traum ist nicht vorbei. Nähere Informationen wollte sie jedoch nicht geben, den Super-G musste sie sausen lassen. Aktuell arbeitet sie gemeinsam mit zahlreichen Ärzten und Physiotherapeuten an einem Comeback. Ihr neuster Instagram-Post jedoch wirft Fragen auf und klingt nicht besonders optimistisch.

Ski-Ikone Lindsey Vonn bangt weiter um Olympia und vermisst verstorbenen Ex-Trainer

In einer Story zeigt sie den Grabstein ihres ehemaligen Trainers Erich Sailer. Der Ski-Pionier liegt in Telfs begraben, Vonn stattete ihm einen besonders emotionalen Besuch ab. Die 41-Jährige wählt folgende Worte: „Ich weiß genau, was er sagen würde ... aber ich wünschte, er wäre hier, um es zu sagen...“ Sailer war im vergangenen Sommer im Alter von 99 Jahren verstorben.

Vonn, die mit dem gebürtigen Österreicher aufwuchs, hatte sich nach seinem Tod tränenreich von ihm verabschiedet und immer wieder betont, wie sehr sie ihn vermissen würde. In diesen Tagen übermannen die erfolgreiche Athetin die Gefühle ein wenig, denn was aus ihrem olympischen Traum wird – anschließend werden die Skier endgültig an den Nagel gehängt – ist vollkommen ungewiss.

Am 6. Februar starten die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d‘Ampezzo. In der Abfahrt gehört Vonn zu den großen Favoritinnen auf eine Medaille, schon mehrfach konnte sie in dieser Saison überzeugen. Nun kann sie nur noch hoffen und bangen, dass sie die Reise nach Norditalien antreten kann. Erich Sailer dürfte in Gedanken bei ihr sein und beide Daumen drücken. (is)