Das Wochenende bringt einen Wetterumschwung mit sich, der besonders die Alpennordseite und westliche Bundesländer Österreichs hart trifft.
Wien – Der Winter kehrt mit voller Wucht nach Österreich zurück. Was am Mittwochmorgen (11. Februar) noch harmlos mit ein paar Wolken begann, entwickelt sich vermutlich zu einem Schneespektakel. Besonders die westlichen Bundesländer der Alpenrepublik stehen vor intensiven Schneefällen, die bis ins Flachland reichen werden. Die österreichische Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) verzeichnet derzeit zwar noch keine akuten Wetterwarnungen, doch das könnte sich rasch ändern. Laut ORF-Wetterprognose ziehen bereits am Mittwochabend erste Regenbänder über Vorarlberg und Tirol hinweg. Schnee fällt erst oberhalb von 900 bis 1.400 Metern.
Am Donnerstag (12. Februar) verschärft sich das Wettergeschehen erheblich. Von Vorarlberg bis Oberösterreich entwickeln sich kräftige Regenfälle und Schneeschauer. Während im östlichen Flachland noch weitgehend trockene Verhältnisse herrschen, kämpfen die Alpennordseite und der Westen mit anhaltenden Niederschlägen.
Wetter in Österreich: Wintereinbruch am Wochenende
Das Wochenende markiert den Höhepunkt der Wetterlage. Am Samstag (14. Februar) trifft eine Kaltfront aus der Schweiz und Bayern auf österreichisches Gebiet. Die Grenze für Schneefall sinkt dramatisch auf 900 Meter ab. In der Nacht erfasst der Schneefall dann auch die Tieflagen, wie oe24 berichtet.
Der Sonntag (15. Februar) wird tiefwinterlich: In nahezu allen Landesteilen sind Schneefälle möglich. Am dauerhaftesten schneit es entlang des Alpenrandes. Die westlichen Gebirgsregionen stehen vor besonders ergiebigen Schneefällen - der Arlberg kann bis Sonntag einen halben Meter Neuschnee verzeichnen, warnen die Meteorologen. Auch in Bayern kam es zuletzt zu massivem Schneefall und Glatteis.
Wetter-Chaos in den Alpen: Verkehrsbehinderungen und Glättegefahr
Die Meteorologen warnen vor erheblichen Verkehrsbehinderungen. Besonders in Oberösterreich besteht am Donnerstagmorgen Rutschgefahr durch gefrierenden Regen und kurzzeitigen Schneefall bis in die Niederungen. Der Wind verstärkt sich kräftig aus westlichen Richtungen und kann in exponierten Lagen Sturmstärke erreichen.
Autofahrer sollten ihre Fahrzeuge auf Wintertauglichkeit prüfen und sich über lokale Wetterentwicklungen informieren. Die Kombination aus Neuschnee und Wind führt zu Schneeverwehungen, die besonders in höheren Lagen gefährlich werden können. Währendessen drohen in Deutschland Überschwemmungen. (Quellen: ZAMG, ORF, oe24) (cgsc)