Freilichtmuseum Illerbeuren feiert Wiedereröffnung der Sölde aus Siegertshofen

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Erstrahlt wieder in neuem bzw. altem Glanz: Nach einem Funkenflug im Freilichtmuseum Illerbeuren war die alte Sölde aus Siegertshofen im Jahr 2020 abgebrannt. © Tanja Kutter

Ab Sonntag, 27. Juli 2025, ist im Freilichtmuseum Illerbeuren die Sölde aus Siegertshofen wieder für Museumsbesucher zugänglich.

Illerbeuren – Das über 300 Jahre alte Gebäude aus der Staudenregion bei Augsburg beherbergt nun eine neue Dauerausstellung, die im Besonderen das Leben der früheren Bewohnerfamilie Rößle in den Fokus rückt. Die Ausstellung geht der Frage nach dem Arbeitsalltag einer Söldnerfamilie, den Rollen der einzelnen Familienmitglieder aber auch familiären Schicksalsschlägen nach.

Das Team des Schwäbischen Freilichtmuseums hat auch das Thema der damals allgegenwärtigen Brandgefahr in die Ausstellung aufgenommen. So legt beispielsweise eine handbetriebene Feuerspritze Zeugnis darüber ab, wieviel Mühe es gekostet haben mag, ein einmal entfachtes Feuer um 1870 Feuer zu löschen. Die Ausstellung wird durch interaktive Angebote für große und kleine Gäste ergänzt.

„Wir freuen uns, dass wir die Sölde aus Siegertshofen wiedereröffnen und damit einen weiterer Anziehungspunkt im Schwäbischen Freilichtmuseum haben“, freut sich Katharina Wischer, Leiterin des Freilichtmuseums. „Damit wird die Mitte unseres Museums weiter aufgewertet und für Besuchende noch attraktiver.“

Am 27. Juli 2025 stehen die beiden Kuratorinnen Katrin Arens und Lena Lindmair ab 13 Uhr für Erklärungen und Fragen der Besuchenden zur Verfügung.

Für Besucherinnen und Besucher ist die Museumsgaststätte Gromerhof geöffnet und es gibt Versorgungsmöglichkeiten innerhalb des Geländes.

Zusätzlich ist die Schwäbische Kunkelstube an diesem Tag im Museum zu Gast und zeigt im Haus zur Schützenkultur bis 16 Uhr Handarbeitstechniken wie Spinnen, Weben oder Stricken.

mk

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