Sturmtief „Elli“ fordert in Bayern drei Tote – Nächste Kaltfront schon im Anmarsch

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Aufgrund von glatten Straßen gab es in Bayern Dutzende Unfälle, drei Menschen starben. Die nächste Kaltfront steht schon in den Startlöchern.

München - Glattes Eis und Schneemassen haben Bayern fest im Griff: Der Wintersturm „Elli“ hat am Freitag für chaotische Verhältnisse auf den Straßen gesorgt und drei Menschenleben gefordert. In 18 Städten und Landkreisen fiel der Unterricht aus, während sich Dutzende Verkehrsunfälle ereigneten.

In Bayern wird es glatt und stürmisch - auch Schnee ist vorhergesagt. © Armin Weigel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ / Screenshot DWD (Collage: Merkur.de)

Sturmtief „Elli“ trifft Bayern: Drei Todesopfer bei Unfällen im Freistaat

Besonders schwer getroffen wurden Niederbayern und die Oberpfalz. Im Kreis Dingolfing-Landau kam es am Morgen zu einem verheerenden Unfall auf der Staatsstraße 2732 zwischen Griesbach und Frichlkofen. Ein Fahrer geriet ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto - zwei Insassen starben bei dem Zusammenstoß.

Auch in der Oberpfalz forderte das Winterwetter ein Todesopfer: Auf einer Staatsstraße bei Kirchenthumbach im Landkreis Neustadt an der Waldnaab kam ein 52-jähriger Autofahrer ums Leben, nachdem er in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt war.

In Unterfranken rutschte auf der Autobahn 70 bei Gochsheim ein Lastwagen in die Mittelleitplanke, so dass die Polizei die Strecke in Richtung Schweinfurt sperrte. Etwa zwei Dutzend Lastwagen blieben auf der schneebedeckten Autobahn 7 bei Oberthulba im Landkreis Bad Kissingen liegen. Mithilfe des Technischen Hilfswerks wurden die Lastkraftwagen angezogen, bis sie weiterfahren konnten.

Nach Wintersturm „Elli“ kommt nächste Kaltfront: DWD kündigt Schnee an

Nach dem Abzug des Sturmtiefs sagt der Deutsche Wetterdienst für Bayern die nächste Kaltfront mit Schneefall bis in die Täler voraus. In den Staulagen der Mittelgebirge und in den Alpen erwarten die Meteorologen zehn bis fünfzehn Zentimeter Neuschnee, in tiefer gelegenen Regionen gebietsweise einen bis fünf Zentimeter. Die Straßen könnten wieder glatt werden. (Quelle: dpa) (kam)

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