4000 Euro für die First Responder

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4000 Euro für die First Responder: Bei der symbolischen Spendenübergabe waren (v.l.) Alexander Aumiller, Bürgermeisterin Christl Muggenthal, Jan Runge, Kommandant Florian Gebauer, Alexander Weigert, Rotary-Präsident Holger Hamann und Jakob Aumiller zugegen. © Michael Schönwälder

Der Rotary Club spendet, die Feuerwehr plant.

Steinebach - Die Feuerwehr Steinebach-Auing will eine First-Responder-Gruppe gründen. Mit diesem Plan stellte sie sich in der März-Sitzung des Gemeinderats vor. 12 000 Euro an Startkapital sind erforderlich, um das Angebot auf die Beine zu stellen (wir berichteten). Erheblich hat der Wehr um Kommandant Florian Gebauer nun der Rotary Club Wörthsee unter die Arme gegriffen. 4000 Euro konnte der derzeitige Präsident Holger Hamann an die Ehrenamtlichen übergeben. „Diese Spende freut uns sehr“, sagte gestern Florian Gebauer im Gespräch mit dem Starnberger Merkur. Die Reaktionen auf das Vorhaben der Feuerwehr seien positiv, „viele wünschen sich, dass es losgeht“.

Bis dahin ist noch ein Weg, auch wenn die 4000 Euro von Rotary erheblich helfen. „Wenn wir die 12 000 Euro haben, werden diese sofort in Einsatzkleidung und medizinische Ausstattung investiert“, kündigt Gebauer an. Bis zu zehn Ehrenamtliche stünden für die Responder-Gruppe schon bereit. Ziel ist, das „therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu verkürzen“. Besonders bei lebensbedrohlichen medizinischen Notfällen wie Herz-Kreislauf-Stillstand, Herzinfarkt, Schlaganfall oder starken Blutungen werde dadurch die Überlebenschance der Patienten deutlich erhöht. „Folgeschäden können maßgeblich reduziert oder gar verhindert werden“, erklärt Gebauer.

Die Mitglieder einer First-Responder-Einheit sind Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Diese Ersthelfergruppe wird mit medizinischen Gegenständen ausgerüstet, die für die Behandlung von Störungen der Vitalfunktionen innerhalb der ersten Minuten zwingend erforderlich sind. Zu den häufigsten und zeitkritischsten Notfällen zählt der Herzstillstand. Automatisierte, externe Defibrillatoren gehören deshalb zur Mindestausstattung. Notwendig sind außerdem auch Produkte zur Immobilisierung der Halswirbelsäule, Sauerstoffapplikationsmöglichkeiten sowie Beatmungshilfen.

„Anlässlich des 15. Geburtstages unseres Clubs hatten wir die Spendenaktion gestartet. Innerhalb kürzester Zeit kamen die 4000 Euro zusammen, die wir jetzt weitergereicht haben“, erklärt Holger Hamann in einer Pressemitteilung des Rotary Clubs.

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