Zertifikate und ein sicherers Gefühl

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Zum Abschluss gab es Zertifikate und für Bürgermeister Christian Schiller (4.v.l.) ein Liste mit Verbsserungsvorschlägen. © Andrea Jaksch

Erfolgreicher Abschluss der Reihe „Auto-mobil im Alter“: Insgesamt 51 Teilnehmer.

Herrsching - Mobil bleiben im Alter, so lange wie möglich auch Auto-mobil bleiben im Alter – dies ist ein Thema, das Senioren beschäftigt. Der Seniorenbeirat Herrsching hatte zu einer Veranstaltungsreihe dazu eingeladen, die auf entsprechend großes Interesse stieß (wir berichteten). Insgesamt 51 Senioren nahmen an den sechs Workshops zu unterschiedlichen Themen teil. Andreas Losert ist 65 Jahre alt. Er ist Mitglied im Seniorenbeirat und hat die Veranstaltungsreihe mitorganisiert. „Es ging um Eigenverantwortlichkeit“, sagt Losert. „Die eigenen Schwächen muss man auch erkennen können“, sagt er und weiß, dass dies einigen Teilnehmer schwergefallen sei. Nicht nur Senioren können zum Auffrischen so eine Rückmeldefahrt buchen und somit ihr Fahrkönnen von einem Fahrlehrer beurteilen lassen.

Manfred Fechter von Mannis Fahrschule, eine von insgesamt drei Fahrschulen in Herrsching, hatte am Ende acht Anmeldungen für Rückmeldefahrten. Auch Reaktionstests bietet er an. „Die Daten werden vertrauensvoll behandelt.“

Aber es ging nicht nur ums Auto, sondern um die Teilnahme am Verkehr allgemein und im Besonderen und immer häufiger mit dem E-Bike. „Ich sehe so häufig, dass ältere Menschen die Geschwindigkeit unterschätzen und viel zu schnell zum Beispiel in Kurven einfahren“, sagt Brigitte Milik (75). Die richtige Kleidung sei wichtig, sagt auch Losert: „Leuchtwesten, Handschuhe, Reflektoren, Protektoren und Helm machen durchaus Sinn.“ Und wenn das Wetter schlecht sei, zu viel Regen oder gar Schnee – egal ob Auto oder Fahrrad – „dann sollte man so vernünftig sein und sagen, dann bleibe ich zu Hause“.

Zusammengetragen hat Seniorenbeiratssprecherin Mia Schmidt zudem Verbesserungsvorschläge im Herrschinger Straßenverkehr, die sie Bürgermeister Christian Schiller zum Abschluss in die Hand drückte: längere Ampelphasen für Fußgänger zum Beispiel, mehr Querungshilfen und Randsteinabsenkungen oder die Kreuzungssituation Rieder/Hechendorfer Straße verbessern sowohl für Rad-Auto als auch Rad-Rad oder Rad-Fußgänger. Teilnehmer und Organisatoren sind sich einig: Die Veranstaltungsreihe werde wiederholt, „ob als Reihe oder Einzelveranstaltung, wird man sehen“, so Mia Schmidt.

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