Zeit für Punkte: Der schwächelnde Fußball-Landesligist TSV Eintracht Karlsfeld ist zu Gast in Freilassing.
Die Fußballer des TSV Eintracht Karlsfeld gastieren an diesem Samstag (16 Uhr) in der Landesliga Südost beim ESV Freilassing. Für die Eintracht, die seit dem Auftaktsieg auf einen weiteren Dreier wartet, ist es ein extrem wichtiges Spiel. Trainer Florian Beutlhauser: „Wir stehen gerade am Scheideweg zwischen dem, dass wir dringend Punkte brauchen, und dem, dass wir nicht alles über den Haufen werfen wollen, was wir in den letzten Wochen erarbeitet haben.“
Karlsfeld spielte in einigen Spielen besser, als es die Ergebnisse vermuten lassen. Doch der Blick aufs Punktekonto sorgt für eine angespannte Situation: Sieben Spiele ohne Sieg haben Spuren hinterlassen. „Wir kassieren einfach zu viele Gegentore, fast immer zwei pro Spiel“, so Beutlhauser. „Wenn du selbst mindestens drei machen musst, wird es natürlich schwer.“Unter der Woche setzten sich Trainer und Team deshalb eineinhalb Stunden lang mit Videoanalysen auseinander, um vor allem die Abwehrprobleme zu korrigieren.
Der Gegner aus Freilassing kassierte zwar nur ein Gegentor weniger, holte aber acht Punkte mehr als die Eintracht. Der gute Saisonstart ist kein Zufall, denn der ESV hat sich im Sommer gezielt verstärkt. Mit den Ex-Bayernliga-Spielern Timo Portenkirchner sowie Felix Bischoff kamen erfahrene Kräfte aus Kirchanschöring hinzu. Freilassing hat sich im vorderen Mittelfeld der Tabelle eingenistet.
Für Karlsfeld bedeutet das: höchste Konzentration, um die individuellen Aussetzer minimieren. Gelingt dies, ist zumindest ein Punkt möglich, denn vorne hat die Eintracht in fast jedem Spiel getroffen. Fraglich bleibt, in welcher Besetzung die Eintracht antreten kann. Urlauber Tobias Beyer fehlt. Markus Huber, Lukas Paunert und Deniz Yilmaz sind angeschlagen, hinter allen steht ein Fragezeichen.
Dass Freilassing ein schweres Pflaster ist, weiß man in Karlsfeld. „Das ist natürlich schwierig, weil wir dort in den letzten Jahren eher weniger gute Erfahrungen gemacht haben. Aber wir werden unser Bestes geben. Und wenn es am Ende ein dreckiger Sieg ist, dann nehmen wir den gerne mit“, betont Beutlhauser.