Die Dachauer Berufsschule verabschiedet 164 junge Absolventen.
„Seien Sie stolz auf das, was sie erreicht haben“, betonte Schulleiter Frank Ritzel bei der Schulabschlussfeier des Beruflichen Schulzentrums Dachau. Von den 180 Absolventen haben heuer 164 erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen, 31 davon bekamen dazu den Mittleren Schulabschluss. Unter den erfolgreichen Absolventen waren 32 Anlagenmechaniker für Sanitär- , Heizungs- und Klimatechnik, 18 Bankkaufleute, 62 Kaufleute für Büromanagement, 38 Kaufleute im E-Commmerce, sechs Kaufleute im Einzelhandel, 19 Kfz-Mechatroniker und fünf Verkäufer.
Dreimal verlieh Ritzel sogar die Note 1,0: an die Anlagenmechaniker Jakob Grüner und Jakob Kreimair und an die Kauffrau für Büromanagement Andrea Samolanji. 22 Schüler schafften einen Notendurchschnitt von bis zu 1,5 hin. Auch diese jungen Leute bekamen besonderen Applaus und neben dem Staatspreis für diese ausgesprochen gute Leistung Bücher und Einkaufsgutscheine. Mit der Schulurkunde für besondere Leistungen, nicht nur notentechnisch, wurde Kfz-Mechatroniker Luis Cammarano ausgezeichnet.
„Fachkräfte werden gebraucht“, so Schulleiter Ritzel, der die Absolventen ermutigte, offen für Wandel und Neuerungen zu bleiben. Denn: „Jetzt geht‘s erst richtig los!“ Die stellvertretende Landrätin Marianne Klaffki lobte die Berufschulabsolventen. „Sie haben Beeindruckendes erreicht und geleistet und damit einen stabilen Grundstein für die Zukunft gelegt.“ Klaffki bat die jungen Leute auch, sich ehrenamtlich in die Gesellschaft einzubringen und „Gesicht und Haltung zu zeigen“.
Oberbürgermeister Florian Hartmann konnte an diesem Nachmittag in „viele glückliche Gesichter“ blicken, wie er die Anwesenden wissen ließ. Er wandte sich ganz explizit gegen die aktuelle „Schwarzmalerei“ in der Gesellschaft und sprach den Berufsanfängern viel Mut zu. „Ihnen steht die Welt offen“, so der OB, der allerdings anfügte, dass er froh wäre, wenn sich die Absolventen ein „Leben in Dachau aufbauen“ würden.
Bankkaufrau Laura Clauß bedankte sicih in ihrer Abschlussrede bei der Schule und dem Lehrerteam. „Wir hatten eine wunderschöne und wertvolle Zeit!“ Die Lehrerband konnte diesmal übrigens nicht für die musikalische Umrahmung sorgen. Die Grippe-Welle hatte den Auftritt unmöglich gemacht.
Simone Wester